AdUnit Billboard

Jeder Tag zählt

Heike Barowski zum Thema Maskenpflicht im Unterricht

Veröffentlicht
Kommentar von
Heike
Lesedauer

Das Saarland, Rheinland-Pfalz, Berlin und ab Montag auch Bayern: Sie alle haben es vorgemacht – man kann die Maskenpflicht im Unterricht aufheben, ohne dass die Welt zusammenbricht oder die Inzidenzwerte wieder in schwindelerregende Höhen schnellen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Angekündigt war es ja seit langem und völlig nachvollziehbar, dass man die Schüler aufgrund der vielen Urlaubsrückkehrer zu Beginn des Schuljahres besonders schützen wollte. Neben der dreimaligen Testung pro Woche sollte deshalb die ersten 14 Tage die Mund-Nasen-Maske nicht nur auf den Fluren, sondern auch am Platz während des Unterrichts getragen werden. Doch nun sind schon drei Wochen Schule in Baden-Württemberg rum und nichts tut sich – bis auf die vage Andeutung einer möglichen Erwägung, in 14 Tagen eventuell eine Änderung herbeizuführen.

Es ist ja verständlich, dass das Kultusministerium nicht übereilt handeln will. Aber hat von denen schon mal jemand von 8 bis 14 Uhr am Stück die Maske aufgehabt? Kopfschmerzen sind da programmiert. Und wird die Hunderasse „Mnopbsch“ (denn was anderes versteht man statt „Mops“ unter der Maske nicht) jetzt mit einem M oder einem N geschrieben? Mit Maske ist vieles nicht so einfach. Erst recht nicht die jüngsten Schulbesucher. Sicher, man kann über die gesundheitlichen Auswirkungen durch das ständige Tragen des Schutzes unterschiedlicher Meinung sein. Aber dass das Tragen der Maske das Lernen behindert, darüber braucht man ganz sicher nicht diskutieren.

Da zählt dann auch jeder Tag, der ohne Maske im Unterricht abläuft. Sollte sich das Kultusministerium wirklich erst in 14 Tagen zu einer Entscheidung durchringen, haben die Schüler in Baden-Württemberg schon wieder fünf Wochen lang die Maske fast den ganzen Tag in der Schule aufgehabt.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1