Kommentar Eine starke Leistung

zum Festwochenende in Bad Mergentheim

Von 
Sascha Bickel
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Bad Mergentheim hat sich am vergangenen Wochenende toll präsentiert. Viel Lob gebührt der Stadtverwaltung, den vielen Mitarbeitern und Helfern für den immensen Vorbereitungsaufwand, den geleisteten Kraftakt, die unzähligen Überstunden und das gelungene Zusammenwirken zum Wohle der Kurstadt. Es hat sich absolut gelohnt.

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Die wunderbare Blumenpracht allerorten tat ein Übriges die Besucherscharen zu beeindrucken und bleibende Eindrücke zu hinterlassen.

Auch Petrus muss gelobt werden - für das traumhafte Wetter, das zum Bummeln geradezu einlud.

Dass der populäre Landesvater höchst selbst zum Baden-Württemberg-Tag anreist und diesen eröffnet, wäre ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung durch den Schirmherrn aus Stuttgart gewesen, das Bad Mergentheim aber leider versagt blieb. Das Unverständnis darüber ist zurecht groß. Bleibt zu hoffen, dass er dafür im Herbst, wie Oberbürgermeister Udo Glatthaar gestern verkündete, den Heimattagen in Bad Mergentheim seine Aufwartung macht.

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Dass die Einzelhändler in der Stadt, die Einwohner und viele andere im Zusammenhang mit dem großen Festwochenende viele Einschränkungen hinnehmen mussten, war wohl unausweichlich. Der Ärger darüber dürfte schnell verraucht sein. Anders verhält es sich mit dem verschenkten Kartenkontingent zu "SWR1 - Pop & Poesie". Das Konzert war spitze und SWR1-Moderator Matthias Holtmann wurde mit seinem Team wahrlich gefeiert.

Das Konzert war ein Präsent an die Bürger Bad Mergentheims. Die Hälfte der 2500 Eintrittskarten wurde ohne Umwege an die Allgemeinheit verschenkt. Eigentlich eine gute Sache, doch über das Wie lässt sich streiten: An einem Mittwochmorgen ab 9 Uhr vier Sitzplatz-Karten pro Person in der Tourist-Info abzugeben - an einem Wochentag - das ging für viele gar nicht. Nach kürzester Zeit waren die 1000 Karten vergriffen. Noch einmal mittwochs, diesmal ab 17 Uhr, gab es 250 Stehplatz-Karten. Diesmal pro Person nur zwei. Beides hinterlässt keinen so guten Eindruck und wirkt eher undurchdacht. Schade, das hätte nicht sein müssen, denn gerne hätten noch ein paar Leute mehr das Konzert im Schlosshof genossen.

Redaktion Hauptsächlich zuständig für die Große Kreisstadt Bad Mergentheim