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Eine Schule mit 21 Schülern?

Heike Barowski zur Schließung der Schule in Uissigheim

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Heike
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Eine Schule mit nur 21 Kindern? Das klingt nach individueller Förderung und eigentlich auch nach Luxus. Doch wer kann und will sich solch einen Luxus leisten? Im Fall der Uissigheimer Grundschule legt das Schulamt in Künzelsau bei dieser Schüleranzahl nun eine Schließung nahe – oder eine jahrgangsübergreifende Mischklasse von Klasse eins bis vier zu bilden. Doch Letzteres will niemand, nicht die Gemeinde und schon gar nicht die Eltern. Und so droht der Schule am 28. Juli tatsächlich das Aus.

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Verstehen kann man beide Seiten. Den betroffenen Eltern sei jedoch in Erinnerung gerufen, dass man die Schule in Hundheim vor Jahren bereits bei einer Schüleranzahl von 60 geschlossen hat. Die weiterhin niedrigen Geburtenzahlen im Einzugsbereich der Uissigheimer Schule sprechen ebenfalls für eine Schließung. Dieser Abwärtstrend wird auch vor anderen Grundschulen, wie der in Distelhausen, nicht haltmachen. Ein Trost ist das für die Eltern natürlich nicht.

Klar ist, dass der Külsheimer Ortsteil nach der Schließung an Attraktivität für mögliche Neubürger oder junge Familien verliert.

Die kommunalen Entscheidungsträger dagegen sind an den vollmundig kundgetanen Grundsatz „Kurze Beine – kurze Wege“ erinnert, mit dem man ja vor allem solche kleinen Grundschulen im ländlichen Raum retten wollte.

Auf der aktuellen Internetseite des Landes Baden-Württemberg ist dazu zu lesen: „Für die Grundschulen gilt weiter der Grundsatz: Kurze Beine – kurze Wege“. Gut zu wissen.

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