Ein neuer Geist

Diana Seufert zum Haushaltsplan für Lauda-Königshofen

Von 
Diana Seufert
Lesedauer: 

So viel Einmütigkeit herrschte schon lange nicht mehr im Gemeinderat Lauda-Königshofen. Die Reden zum Haushalt für das Jahr 2021 waren kein verbaler Schlagabtausch, bei dem man die eigenen Verdienste in den Vordergrund stellen wollte. Dazu ließ Bürgermeister Dr. Lukas Braun auch keine Möglichkeit. Angesichts von Corona hatte man sich mit den Fraktionen im Vorfeld darauf verständig, keine ausschweifenden Vorträge zu halten, sondern kurz auf die Problemstellungen einzugehen. Das hat gefruchtet.

AdUnit urban-intext1

Natürlich wurden die Finger in die Wunden der Vergangenheit gelegt. Dass man nicht innerhalb eines Jahres von „Hundert auf Null“ fahren kann, war auch allen Beteiligten klar. Bei einem Konsolidierungskurs, der wie Bürgermeister Braun betonte, ein Langstreckenlauf über mehrere Jahre werden wird, ist das auch nicht anders möglich.

Mit einem Investitionsvolumen von 14,3 Millionen Euro hat man sich trotzdem einiges vorgenommen.

Dennoch scheint ein neuer Geist im Gemeinderat zu wehen. Dazu trägt weniger die Pandemie bedingte Einschränkung der Redezeit bei, sondern vor allem die sachorientierte Sitzungsleitung, was auch von den Fraktionsvorsitzenden der drei Parteien herausgestellt wurde.

AdUnit urban-intext2

Gemeinsam blickt man nach vorne, will die anstehenden Projekte wie die Investitionen in Schulen, Kindergärten oder städtebauliche Sanierungen, aber auch die Neubaugebiete „Großer Flur 2“ in Lauda und nun „Grötsch-Wallschloe“ in Königshofen stemmen.

Gleichzeitig gilt es, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und die Schulden nicht ins Unermessliche wachsen zu lassen.

AdUnit urban-intext3

Die Einstimmigkeit, mit der der Haushalt beschlossen wurde, hat gezeigt, dass alle Fraktionen an einem Strang ziehen wollen.

Redaktion Hauptsächlich für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim im Einsatz