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Die Richtung stimmt

Harald Fingerhut zur Einführung des neuen Parkraummanagements

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Harald Fingerhut
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Warum nicht einmal zu den ersten Kommunen in Deutschland gehören, mal ganz vorne dabei sein: Das hört sich doch gut an, wenn man sich als kleine Kreisstadt mit dem Etikett innovativ schmücken kann und im kommunalen Konzert mal eine der ersten Geigen spielt.

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Die Einführung des digitalen Parkraummanagements für die Tiefgaragen Schlossplatz und Ringstraße ist sicherlich der richtige Weg. Während dieses System in Deutschland noch am Aufkeimen ist, gehört es in anderen europäischen Ländern schon längst zum Straßenbild. Die Zukunft ist digital. Immer mehr Bezahlvorgänge werden in naher Zukunft übers Handy erledigt werden, auch von älteren Mitbürgern, denen man das derzeit nicht zutraut. Bargeld war gestern, digitales Zahlen ist morgen.

Begibt man sich auf neue Pfade, kann der Weg nicht 100-prozentig erkundet und abgesichert sein. Wer mit voraus marschiert, geht immer ein größeres Risiko ein, als jemand, der abwartet, bis alle Eventualitäten beiseite geräumt sind.

Sicherlich hat Rolf Grüning (Die Linke) recht, wenn er die Gerichtsverwertbarkeit anspricht. Aber betrachtet man die Benutzergebühren der beiden Tiefgaragen genauer, sieht man, dass die fehlenden Einnahmen durch Parksünder nicht erheblich ins Gewicht fallen würden.

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Natürlich wäre die Stadt auf der sicheren Seite, wenn sie noch ein bisschen warten und abwägen könnte. Aber die Schrankenanlagen sind jetzt kaputt und müssen jetzt erneuert werden. Aufs alte Pferd zu setzen, wäre hier der falsche Weg, weil das Handyparken künftig das beherrschende, weil bequemere System sein wird.

Gut ins Bild würde jetzt noch ein funktionierender Aufzug bei der Tiefgarage Ringstraße passen. Denn auch Barrierefreiheit ist eine gute Visitenkarte für eine moderne Stadt.

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Harald Fingerhut
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Redaktion Stellvertretender Redaktionsleiter der Main-Tauber-Kreis-Redaktion, Schwerpunkte auf den Kommunen Königheim und Tauberbischofsheim.