Wirtschaft

ICE-Neubaustrecke Prüfung der Varianten auf Zielgerade

Bahn legt im Dezember Favorit fest

Mannheim.Die Deutsche Bahn hat ihre Untersuchung möglicher Trassenverläufe der geplanten Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim im Bereich südlich von Lorsch offenbar weitgehend abgeschlossen. Man werde am 6. Dezember bei der nächsten Sitzung des Beteiligungsforums die Bewertungsergebnisse der Varianten zwischen Lorsch und Mannheim vorstellen, teilte eine Bahnsprecherin am Freitag auf Anfrage mit.

Im Beteiligungsforum – einem Beratungsgremium mit verschiedensten Interessenvertretern der betroffenen Regionen – informiert die Bahn regelmäßig über Fortschritte bei den Planungen für die Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim (Rhein/Main-Rhein/Neckar). Sie soll die ICE-Routen Köln-Frankfurt und Mannheim-Stuttgart miteinander verbinden. Auch der Güterverkehr braucht zusätzliche Kapazitäten.

Mehrstufiges Verfahren

Anfang des Jahres hatte die Bahn drei Trassenvarianten präsentiert, die eine weitgehende Bündelung der etwa 20 Meter breiten Neubaustrecke mit den Autobahnen 5 oder 67 vorsehen, ehe sie in der Höhe von Lorsch in Richtung des nördlichen Mannheimer Stadtteils Waldhof geführt werden und hier auf die bestehende Riedbahn münden. In der Folge hatte der Konzern die Varian-ten in einem mehrstufigen Verfahren auf Kosten, Fahrtzeiten, Auswirkungen auf die Anwohner und Risiken bei der Bauausführung hin gegeneinander abgewogen. Daraus ergibt sich nun die aus Sicht der Bahn bevorzugte Trassenführung.

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