Vermischtes

Hobby Züchter bringen Tieren bei, auf Menschen zu hören

Vom Fohlen zum Reitpferd

Archivartikel

Brechen.Pferde-Züchterin Meike geht zur Weide. Und sofort kommt das Fohlen Cody angelaufen, um sich kraulen zu lassen. „Er mag Menschen sehr gerne“, erzählt Meike und streichelt dem kleinen Hengst durch das braune Fell.

An den Abend seiner Geburt kann sich Meike noch gut erinnern. Sie war ein wenig aufgeregt, doch die Geburt lief ganz problemlos.

In der freien Natur gehören Pferde zu der Beute von Raubtieren. Es ist also wichtig, dass sie vor ihren Angreifern fliehen können. Damit schon die Kleinsten mithalten können, lernen sie das Laufen ganz schnell nach der Geburt.

Doch wie schafft man es eigentlich, dass Pferde dabei auch noch Menschen tragen? Das kann man gerade neben Codys Weide erleben. Dort galoppiert Codys älterer Bruder mit seiner Reiterin Sonja durch die große Halle. Das Pferd heißt Fandango und ist vier Jahre alt.

Bei den meisten Reitpferden ist es so wie bei Fandango: Sind sie drei oder vier Jahre alt, werden sie eingeritten. Die Tiere lernen dabei, einen Reiter zu tragen und ihm zu gehorchen. Bevor sich jedoch das erste Mal ein Mensch auf den Rücken setzt, kommt der Sattel. Der wird vorsichtig auf den Rücken gelegt. Wenn sich das Pferd dran gewöhnt hat, wird der Gurt um seinen Bauch gelegt und behutsam zugemacht.

Außerdem bekommen Pferde eine Trense über den Kopf gezogen, damit der Reiter sie lenken kann. Wenn das Pferd dies gelernt hat, ist der große Moment gekommen: Ein Mensch darf sich das erste Mal auf den Rücken setzen. Das Pferd muss nun lernen, trotz des Gewichts das Gleichgewicht zu halten. dpa

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