Sonderthema

Technik für die Zukunft

Archivartikel

Jeden Tag vor neuen Herausforderungen stehen und beim Finden von Lösungen stets über sich herauswachsen, das ist möglich, wenn man sich für einen technischen Beruf entschieden hat.

In unserem Alltag haben wir viel mit technischen Geräten und Hilfsmitteln zu tun. So lassen wir uns morgens vom Radiowecker wecken, kochen wachmachenden Kaffee mithilfe eines Vollautomaten und checken unsere E-Mails bequem auf dem Smartphone. Bis wir morgens das Haus verlassen, kommen wir bereits wiederholt in den Kontakt mit technischen Apparaten. Und so geht es den gesamten Tag über weiter – vom Auto über große Industrieanlagen bis hin zur Elektrischen Zahnbürste steckt unsere Welt voller Technik. Und sie entwickelt sich dabei beständig weiter. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sich technische Berufe großer Beliebtheit erfreuen, da sie einem die Möglichkeit bieten, Teil dieser rasanten Entwicklung zu sein.

Voraussetzung für eine Karriere in diesem Bereich ist ein gutes technisches und mathematisches Verständnis. Aber auch handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen sind in diesen Berufen unabdingbar. So sind gute schulische Leistungen in Mathematik, Physik und Informatik sowie eine Bastelleidenschaft für eine erfolgreiche Laufbahn in der Technik ausschlaggebend. Gerade die große Bandbreite an unterschiedlichen Berufen macht die Branche für viele interessant – und nicht nur für Männer. Es ist zu beobachten, dass sich Frauen vermehrt in den lange männliche dominierten technischen Arbeitsfeldern durchsetzten. Denn von Bedeutung ist nicht das Geschlecht, sondern die persönlichen Stärken, die zur Ausführung der jeweiligen Tätigkeiten nötig sind.

Nie ausgelernt

Vorwiegend werden technische Ausbildungen in der Industrie und im Handwerk angeboten – wie beispielsweise Kfz-Mechatroniker, Industrie-, Anlagen- oder Zerspanungsmechaniker. Aber auch durch ein Duales Studium oder einem herkömmlichen Hochschulstudium kommt man dem Traum einer Anstellung in einem technischen Beruf näher – etwa Energiewirtschaft, Maschinenbau oder Informationstechnik. Wer sich zunächst für eine Ausbildung entschieden hat, der kann später auch noch eine Meister- und Technikerschule besuchen. Generell gilt zu sagen, dass Arbeitnehmer in dieser Branche nie ausgelernt haben, denn die zur Verfügung stehende Technik entwickelt sich beständig weiter. So muss beispielsweise bei der Anschaffung von neuen Maschinen, derenen Funktion und mögliche Schwachstellen genau gekannt werden, um bei Problemen gezielt dagegen steuern zu können. Aus diesem Grund ermöglichen die Unternehmen ihren Facharbeitern regelmäßige Weiterbildungen, damit sie stets über das aktuell benötigte Wissen verfügen. Aber auch ein hohes Maß an Kreativität und Einfallsreichtum ist gefragt, wenn es für alte Maschinen keine Ersatzteile mehr auf dem Markt gibt. Dann sind die Arbeitnehmer gefragt, die bestmögliche Lösung zu finden. Aus diesem Grund arbeiten auch stets erfahrene und junge Mitarbeiter zusammen im Team, damit sie gegenseitig von ihrem Wissensschatz profitieren können. So steht der Weiterentwicklung von technischen Berufen nichts im Weg. lg