Schriesheim

Schriesheim Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenbach mit Beförderungen

61 Mal ausgerückt

Archivartikel

Es war die erste Jahreshauptversammlung unter dem Vorsitz des neuen Abteilungskommandanten der Altenbacher Feuerwehr, Daniel Hermann. Er sprach von einem arbeitsreichen Jahr und das, obwohl der Ort von großen Unwettern verschont wurde. Rückten die Kameraden in der Vergangenheit im Durchschnitt 50 mal aus, so waren es im vergangenem Jahr 61 Einsätze. Er unterteilte diese in 31 Bränden, 22 Hilfeleistungen und sieben Sonstige. Weiter ging er auf die Häufigkeit der monatlichen Einsätze ein. Spitzenreiter war der Januar, im Februar wurden sie einmal gerufen und ab März pendelten sich die Einsätze auf durchschnittlich 5 bis 7 ein.

Interessant war auch, dass in den nächtlichen Stunden von 0 bis 6 Uhr morgens mit vier Notrufen den Kameraden meist eine ruhige Nacht beschieden war, während tagsüber von 6 bis 18 Uhr die meisten eingingen. „Das stellt gerade die berufstätigen Kameraden vor Probleme“, klagte Hermann und er bat alle den Pieper doch griffbereit zu haben. Eine weitere Grafik zeigte die Verteilung auf die Wochentage, wobei der Sonntag mit 14 Einätzen Spitzenreiter war. Ferner wurden Lehrgänge und Fortbildungen besucht, dazu gehörte die Reanimation und das Atemschutztraining. „Da werden neue Techniken erprobt wie man beispielsweise in der kompletten Ausrüstung einen Schwerverletzten aus einem brennenden Haus trägt“, nannte Hermann eine der Aufgaben.

Weiter wurden von den Kameraden Übungen absolviert, Zeit in die Arbeits- und Gerätedienste investiert und sie setzten sich in der Grundschule und Kindergarten für die Brandschutzerziehung ein. Erfolgreich sei der „Tag der offenen Tür“ gewesen, der viele Besucher angelockt habe, berichtete er. Enttäuschend hingegen die Ferienspiele, zu denen zwar Kinder gekommen seien, aber keines aus Altenbach.

Einige der Einsätze dokumentierte der Abteilungskommandant anhand von Bildmaterial. Zu sehen war, dass das Gros der Einsätze Verkehrsunfälle waren, zu denen die Wehr gerufen wurde und die Abteilung Stadt unterstützte, wie auch beim Großeinsatz im Waldschwimmbad.

„Die Zusammenarbeit mit der Abteilung funktioniert sehr gut“, unterstrich Hermann. Dies konnte auch der Kommandant Oliver Scherer bestätigen. „Wir hatten einen holprigen Start, aber wir haben eine gute und tragbare Lösung gefunden und sind auf einen gutem Weg“, bescheinigte Scherer. Er sprach auch die beengten Räumlichkeiten an mit der Hoffnung bald einen geeigneten Standort zu finden. „Ein Provisorium darf nur vorübergehend sein“, betonte Scherer.

Bürgermeister Höfer dankte den Kameraden für ihren Einsatz zum Wohl der Altenbacher Bürger und er sagte ihnen die Unterstützung der Verwaltung zu.

In die aktive Wehr übernommen wurde Marc Hartmann. Beförderungen: Cassian Schuhmacher und Sebastian Unger zum Feuerwehrmann, Gottfried Michel und Susanne Hermann zum Hauptfeuerwehrmann, Tanja Spiegelhalter zur Oberbrandmeisterin sowie Daniel Hermann zum Hauptbrandmeister.