Rheinau / Hochstätt

Rheinau Am Sonntag feiert der Förderverein für das Parkschwimmbad den Abschluss einer herausragenden Saison

Mehr als 60 000 Besucher und ein neues Maskottchen

Archivartikel

Am Sonntag feiert der Förderverein für das Parkschwimmbad das Ende der Saison 2018 – und es war eine Supersaison: Bis zu Beginn des Monats besuchten mehr als 60 000 Badegäste die beliebte Freizeiteinrichtung – für die ehrenamtlichen Unterstützer wahrlich ein Grund zum Feiern.

Wie Uwe Kaliske, der Leiter des Fachbereiches Sport und Freizeit mitteilt, lag die Besucherzahl bis zum 31. August bei exakt 60 363. Der Rekord kam am 5. August: An jenem Sonntag tummelten sich 2263 Badehungrige in Becken und auf Wiesen. Zum Vergleich: In der Saison 2017 waren es insgesamt 36 500 Badegäste, im Jahr 2016 mehr als 37 000.

Eine Besonderheit, die Kaliske erwähnt: „In diesem Jahr hatten wir einige Gäste aus Ilvesheim.“ Grund: In der Inselgemeinde ist das Freibad derzeit geschlossen, weil es zum Kombibad umgebaut werden soll, was aber aus finanziellen Gründen vorerst auch nicht klappt.

Das Ilvesheimer Bad ist zu normalen Zeiten auch Ziel der Seckenheimer. „Der Förderverein hat sich deswegen auf Seckenheim konzentriert, weil wir die Chance gesehen haben, hier eine größere Bekanntheit für das Parkschwimmbad zu erreichen“, erläutert Vorsitzender Christoph Hambusch. So wurden auf dem Stadtteilfest in Seckenheim Werbeflyer verteilt. „Auch ich selbst war dort unterwegs.“

Vor allem aber auf der Rheinau war der Förderverein wieder aktiv. „So gelang es uns, auf dem Stadtteilfest in Rheinau neue Mitglieder zu werben“, erzählt Hambusch: „Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, auch unseren Wettbewerb für das neue Maskottchen vorzustellen.“

Spannung vor der Auflösung

Ja, das Maskottchen! Beim zurückliegenden „Ökumenischen Kulturwochenende Pfingstberg-Hochstätt“ im Januar hatte die Künstlerin Annika Frank einen Stand mit ihren Cartoons. „Da kam uns die Idee, sie zu bitten, für uns ein solches Maskottchen zu entwerfen“, berichtet Gudrun Lange, für die Aktion zuständiges Vorstandsmitglied des Fördervereins. Die Künstlerin sagte gerne zu und erarbeitete zwei Entwürfe; gerahmt, wurden sie bei der Eröffnung des Schwimmbadfestes im Juni feierlich enthüllt.

„Sie zeigen zwei liebevolle Tiere, die das Bad frequentieren“, erläutert Lange: ein Eichhörnchen mit Ball und Taucherausrüstung sowie eine Wasserratte mit Schwimmbrett. Die Besucher konnten seither entscheiden – auf Stimmkarten, die im Bad erhältlich waren, oder auf der Facebook-Seite von Annika Frank.

„Diese Onlineabstimmung ist gut besucht“, sagt Hambusch: „Überhaupt erfährt der Wettbewerb einen guten Anklang bei den Besuchern“, berichtet er. Genaue Zahlen über die Teilnehmer und natürlich, welcher Entwurf gewonnen hat, will der Vorsitzende erst beim Fest am Sonntag mitteilen. „Nur so viel sei gesagt: Es ist ein recht knappes Rennen.“

Und es geht weiter: „In der kommenden Saison wollen wir einen Namen für das dann neue Maskottchen suchen.“ Wie der Auswahlwettbewerb aussehen soll, das will der Vorstand bereits unmittelbar nach dem Schlüsselfest in einer Sitzung festlegen, in der auch bereits die neue Saison 2019 geplant wird.

Ziel Kinderspielplatz

Was ist in der Winterpause sonst geplant? „Baulicherseits steht nichts an“, antwortet für die Stadt Uwe Kaliske. Für den Förderverein bleibt dagegen die Erneuerung des Kinderspielplatzes weiterhin ein Thema: Hier haben die Ehrenamtlichen bereits „eine beachtliche Summe“ (so Hambusch) an Spenden gesammelt; nun möchten sie mit der Stadt konkrete Gespräche über den Bau beginnen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir gute Fortschritte erzielen.“

Außerdem will sich der Förderverein in der Winterpause um die Verbesserung des Netzwerkes unter den Vereinen bemühen. Konkret geplant ist eine Kooperation mit dem Förderverein für eine andere kommunale Einrichtung: dem Förderverein für die Stadtbibliothek Mannheim, Zweigstelle Rheinau.