Rhein-Neckar

Bundestagswahlkampf

SPD nominiert Elisabeth Krämer

Archivartikel

Dossenheim.Die Sozialdemokraten aus Heidelberg, der Bergstraße und dem nördlichen Rhein-Neckar-Kreis ziehen mit Elisabeth Krämer in den Bundestagswahlkampf. Die 27-jährige gelernte Schreinerin, Sachbearbeitern im SPD-Regionalbüro und Gemeinderätin in Walldorf wurde am Donnerstagabend von der SPD-Mitgliederversammlung in der Dossenheimer Jahnhalle zur Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 274 nominiert und setzte sich mit 96 Stimmen bei den 173 Parteifreunden im Saal gegen seine parteiinternen Mittbewerber Tim Tugendhat (33) und Andreas Woerlein (28) durch. Da im ersten Wahlgang keiner die absolute Mehrheit erreicht hat, traten im zweiten Durchgang nur noch Krämer und Woerlein an. Tugendhat erhielt in der ersten Runde 41 Stimmen, für Woerlein votierten 64, für Krämer 63 Sozialdemokraten. Bei der entscheidenden Abstimmung lag Krämer dann mit 96 zu 77 vorne. Elisabeth Krämer tritt damit in die Fußstapfen den langjährigen Abgeordneten Lothar Binding. Der 70-jährige, seit 1998 im Parlament, tritt zur Bundestagswahl im Herbst 2021 nicht mehr an.

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