Rhein-Neckar Löwen

Prämien Geld verdienen die Löwen erst in der K.o.-Runde

Nur bedingt lukrativ

Mannheim.Der Europäische Verband (EHF) schüttet in der Champions League die Prämien nach einem speziellen Schlüssel an die 28 Teams aus. Der Sieger des Wettbewerbs bekommt eine Prämie von 500 000 Euro, im Optimalfall verdient der Gewinner 665 000 Euro.

Für die Teilnahme an der Gruppenphase erhält jeder Club zunächst 60 000 Euro. Die Sieger der Gruppen A und B bekommen zudem einen Bonus von weiteren 30 000 Euro. Alle 16 Mannschaften, die in die K.o.-Runde einziehen, erhalten weitere 30 000 Euro, für das Viertelfinale gibt es 45 000 Euro. Wer beim Final Four in Köln Vierter wird, erhält 100 000, der Dritte bekommt 150 000, der Finalist 250 000 Euro.

Zum Vergleich ein Beispiel aus dem Fußball: Der FC Bayern, der in der vergangenen Saison im Halbfinale der Königsklasse scheiterte, erhielt allein an Prämien von der Europäischen Fußball-Union 40,2 Millionen Euro.

Die Starter in der Handball-Champions-League sind angesichts der überschaubaren Prämien darauf angewiesen, Geld aus Ticketerlösen zu generieren. Die Löwen rechnen konservativ und bleiben pessimistisch, da sich Spiele in der SAP Arena erst ab etwa 5000 Zuschauern rechnen. „Finanziell attraktiv wird es erst mit einem lukrativen Achtelfinale. Und in die Gewinnzone kommt man ab dem Viertelfinale. Von Summen wie im Fußball können wir nur träumen“, sagt Löwen-Managerin Jennifer Kettemann. mast