Rhein-Neckar

Rhein-Neckar Gesundheitsamt arbeitet wegen Corona am Limit

„Gerade noch zu leisten“

Rhein-Neckar-Kreis.Den Gesundheitsämtern kommt in der Corona-Krise eine zentrale Rolle zu. Auf den Tischen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter häuft sich entsprechend die Arbeit, und sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel sorgte sich am Mittwoch laut der Deutschen Presse-Agentur dpa: Die „Liste der Gesundheitsämter, die es nicht schafft, wird immer länger“. Gehört die Behörde im Rhein-Neckar-Kreis, die auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, dazu? Oder ist da noch alles in Butter?

Silke Hartmann, Pressesprecherin des Landratsamts: „Mit dem momentan vorhandenen Personal und der technischen Unterstützung ist eine Kontaktpersonennachverfolgung bei den aktuellen Fallzahlen durch Überstunden und Mehrarbeit der Mitarbeitenden gerade noch zu leisten.“ Um auf einen weiteren Anstieg der Fallzahlen vorbereitet zu sein und „eine dauerhafte Überbelastung der Mitarbeitenden zu vermeiden, wurden verschiedene Möglichkeiten der Personal-Akquirierung, unter anderem bei der Stadt Heidelberg und der Bundeswehr angestoßen“, erklärt sie.

18 neue Fälle am Donnerstag

Von Mittwoch auf Donnerstag kamen im Rhein-Neckar-Kreis 18 neue Corona-Fälle hinzu, die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte auf den Wert von 30,3. 189 Infizierte befinden sich noch in Isolation, darunter fünf in Edingen-Neckarhausen, vier in Heddesheim, zwei in Hirschberg, neun in Ilvesheim, und jeweils drei in Ladenburg und Schriesheim.

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