Politik

Mehrheitswahl

Archivartikel

In einem Mehrheitswahlsystem erhält der Kandidat das Mandat, der die meisten Stimmen in einem Wahlkreis auf sich vereint - wie beispielsweise in Großbritannien. Das Parlament setzt sich nur aus direkt gewählten Abgeordneten zusammen, die Stimmen der unterlegenen Kandidaten werden bei der Sitzverteilung nicht berücksichtigt. Dies führt häufig zur Ausbildung eines Zweiparteiensystems, da kleinere Parteien kaum im Parlament vertreten sind. red

Am 24. September ist Bundestagswahl. Diese Zeitung erklärt in einem Wahl-Lexikon wichtige Begriffe.