Metropolregion

Hochstraße Länderübergreifendes Treffen der Fraktionschefs in Ludwigshafen

CDU spricht über neue Brücke

Rhein-Neckar.Die CDU will die Verkehrsprobleme in der Metropolregion um Ludwigshafen jetzt länderübergreifend angehen. Für den 2. März haben sich die Fraktionschefs in den Landtagen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, Christian Baldauf und Wolfgang Reinhart, verabredet, um vor Ort mit Abgeordneten beider Parlamente sowie der Wirtschaft über ein neues Verkehrskonzept zu sprechen. Am selben Abend ist noch eine größere Veranstaltung in Ludwigshafen mit Fachleuten, Vertretern der Lokalpolitik und der Bevölkerung geplant. Unter dem Motto „Ausfahrt Zukunft – Mobilitätslösungen für Ludwigshafen und die Metropolregion“ soll es unter anderem um den möglichen Bau einer neuen Rheinbrücke und weiterer Straßen gehen, aber auch um digitale Verkehrslösungen.

„Der Hochstraßen-Kollaps steht exemplarisch dafür, dass die Infrastruktur in Rheinland-Pfalz dem heutigen Verkehr nicht mehr gewachsen ist“, sagte der Mainzer Oppositionsführer dieser Zeitung. Die CDU-Landtagsfraktion fordere deshalb ein modernes Verkehrskonzept für die Region. Zugleich warf Baldauf der Landesregierung und dem für Verkehr zuständigen Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) vor, zu wenig in die Infrastruktur zu investieren, was eine langfristige Schwächung der Regionen bedeute.

Bei den Veranstaltungen am 2. März sollten Ideen und Überlegungen für ein Konzept im Raum Ludwigshafen besprochen, diskutiert und auf den Weg gebracht werden. Baldauf und Reinhart planen an diesem Tag zunächst einen Unternehmensbesuch bei der BASF, wo viele Pendler arbeiten. Am Nachmittag ist dann ein Fraktionsgespräch in Mannheim geplant, bevor um 18 Uhr die öffentliche Veranstaltung im Ludwigshafener Hotel Tulip Inn beginnt. Als Gesprächspartner dafür hat die CDU den Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar, Ralph Schlusche, eingeladen sowie den kaufmännischen Direktor von Rhein-Neckar-Verkehr (RNV), Christian Volz.

Die CDU-Fraktion im Mainzer Landtag hat zuletzt ein Gesamtkonzept „von Worms bis Speyer“ gefordert. Bereits vor der Sperrung der Hochstraße Süd sei es dort häufig zu langen Staus gekommen. Diese Lage habe sich durch die Sperrung der Fahrbahn und die nicht vorhandene Querbarkeit unterhalb der Hochstraße Süd noch verschlimmert. Die vom Landtag bereits beschlossene verbund- und länderübergreifende Plattform, auf der alle Verkehrsangebote angezeigt werden, müsse zügig in Betrieb genommen werden.

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