Lokalsport Mannheim

Leichtathletik Souveräner Sieg beim Straßenlauf in Rheinau / Eirini Tsoupaki überrascht sich selbst

Steffen Ulmrich zum Dritten

Archivartikel

MANNHEIM.Der Hattrick ist perfekt: Steffen Ulmrich (MTG Mannheim/engelhorn sports team) hat auch den dritten Lauf des Engelhorn-Sports-Mizuno-Laufcups gewonnen. Der 20-Jährige lief beim 10-Kilometer-Straßenlauf in Rheinau bei optimalen Bedingungen als Erster über die Ziellinie. Bei den Frauen siegte Eirini Tsoupaki, ebenfalls vom engelhorn sports Team der MTG. Insgesamt gingen knapp 400 Läufer am Samstagnachmittag an den Start.

Ganz so schnell wie bei seinem Sieg im Vorjahr in Rheinau war Ulmrich diesmal nicht. 2017 schaffte er die Strecke noch in 32:26 Minuten, diesmal war er 16 Sekunden langsamer. Die Konkurrenz ließ er dennoch weit hinter sich. Der zweitplatzierte Marius Meyfarth (33:52 Minuten) vom engelhorn sports Team des LC Haßloch kam fast eine Minute hinter dem Sieger an. Dritter wurde Pascal Schäfer (34:18) von der TSG Heilbronn.

Keine neue Bestzeit

„Ich habe mich wieder sehr gut gefühlt. Ich mag diese Strecke“, sagte Ulmrich nach seinem erneuten Coup. Auf dem ersten Kilometer war der Mannheimer noch zusammen mit Meyfarth gelaufen, dann setzte er sich aber an der Spitze ab und baute seinen Vorsprung im weiteren Verlauf kontinuierlich aus. Dass Ulmrich letztlich seine Vorjahresbestzeit nicht steigern konnte, machte ihm nichts aus: „Das ist schon in Ordnung so.“

Auch Meyfarth zeigte sich nach dem Rennen zufrieden: „Für mich war es der erste Wettkampf nach drei Monaten“, erklärte der Heidelberger, der für den LC Haßloch an den Start geht. Der Mechaniker ist übrigens Neffe einer ganz berühmten Tante: Ulrike Nasse-Meyfarth war Olympiasiegerin im Hochsprung in den Jahren 1972 und 1984.

Bei den Damen gewann die 24-jährige Eirini Tsoupaki. Die Griechin ist eigentlich Bahnspezialistin, sie hat eine Bestzeit über 10 000 Meter von 34:28. Die Wirtschaftsinformatikstudentin, bei der die Uhr bei 37:41 stoppte, freute sich über den Sieg im Freien. „Nach der Sommerpause war das mein erstes Rennen. Und es lief hervorragend. Es gab zwar etwas Wind, aber ich habe das gut weggesteckt“, sagte Tsoupaki, die sich in Rheinau auch auf die griechischen Crosslauf-Meisterschaften vorbereiten möchte. Diese finden bald statt, und dort will sie wieder einen Podestplatz belegen.

Böhm steigert sich

Zweite wurde Juliana Böhm, die 38:30 für die zehn Kilometer benötigte. „Meine Bestzeit über zehn Kilometer lag bei 40 Minuten. Toll, dass ich nun drunter war“, sagte sie. Platz drei sicherte sich Josefa Matheis von der TSG Eisenberg. Die Pfälzerin trainiert für die Masters-Weltmeisterschaft in Malaga und sicherte sich in 39:37 Minuten den Podestplatz. Titelverteidigerin Alicia Kossmann kam diesmal nur auf den sechsten Platz. Die Studentin hatte im Vorjahr noch eine Zeit von 39:01 stehen. Diesmal kam sie nicht unter die 40-Minuten-Marke, sie lief in 41:02 ins Ziel.