Lokalsport Mannheim

Basketball SG Mannheim bereitet sich nach Meisterschaft auf die 1. Regionalliga vor

Das Gerüst ist geblieben

Archivartikel

Mannheim.Der erste richtige Test verlief gut. Die Basketballer der SG Mannheim gewannen ihr eigenes Einladungsturnier in der GBG Halle am Herzogenried. Der Aufsteiger in die 1. Regionalliga bezwang zunächst den USC Heidelberg (2. Regionalliga) mit 78:72. Im zweiten Spiel besiegten die Mannheimer dann den TV Goldbach, der in der letzten Saison Meister der 2. Regionalliga Bayern wurde, mit 79:67. „Für die ersten beiden Vorbereitungsspiele war das in Ordnung“, befand Trainer Peter Eberhardt.

Bei der SG hat sich im Sommer einiges getan. Mit Jeremy Ingram verließ einer der Erfolgsgaranten der vergangenen Saison den Club. „Er hat in der 2. Regionalliga Hessen einen Verein gefunden, bei dem er gut verdient. Wir freuen uns für ihn. Schon als Jeremy bei uns war, ist klar gewesen, dass er bei einem guten Angebot wechseln wird. Wir hatten ein tolles Jahr zusammen und wünschen ihm weiter viel Erfolg“, sagte Eberhard über den Weggang des US-amerikanischen Guards.

Volpert tritt kürzer

Mit Mirel Klimentov wird ein weiterer wichtiger Aufbauspieler dem Regionalliga-Neuling zumindest in der Hinrunde nicht zur Verfügung stehen. Der Bulgare wird erst zur zweiten Saisonhälfte zurück in Mannheim erwartet. Hendrik Philippi hat seine Basketballstiefel an den Nagel gehängt. Der bisherige Kapitän Martin Volpert möchte kürzertreten und spielt ab sofort nur noch in der zweiten Mannschaft in der Oberliga.

Neu bei der SG ist Benjamin Kaufhold, der über pro B-Erfahrung verfügt und zuletzt bei KIT Karlsruhe spielte. Mit Pascal Klaehn verpflichteten die Mannheimer einen weiteren Aufbauakteur, der im vergangenen Jahr in den USA bei den SUNY Plattsburgh Cardinals Nordamerika-Erfahrung sammelte und davor in der Oberliga bei der KuSG Leimen spielte. Weiter rückte Center Tobias Faller aus der zweiten Mannschaft in den Regionalliga-Kader – und beim Einladungsturnier kam auch Björn Vaupel als Flügelspieler zum Einsatz. Er kann eigentlich noch in der Jugend spielen.

„Der Kern der Truppe, die in der vergangenen Saison Meister wurde, konnte zusammengehalten werden. Wir haben unseren Kader noch einmal verjüngt“, sagte Eberhardt. Stützen wie Max Bohrmann, der am Wochenende noch fehlte, Arvydas Vaitiekus und Slawomir Klocek sind auch künftig dabei. Dennoch bleibt Eberhardt vorsichtig: „Wir wissen, dass es eine schwere Saison wird. Wir werden mit diesem Kader in die Runde gehen. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass wir uns noch einmal verstärken.“

Einziger Wermutstropfen war am Wochenende die Verletzung von Marcel Müller. Der Scorer knickte um. „Er wird wahrscheinlich den Saisonstart verpassen, es ist wohl eine Sprunggelenksverletzung“, sagte Eberhardt, der mit der SG am 23. September (17.30 Uhr) gegen den SV 03 Tübingen in die neue Runde startet.