Lifestyle

Viele Köpfe hinter vielen Töpfen

Archivartikel

Ein Blumentopf ist viel mehr als nur ein Pflanzenkübel. Das beweisen jedes Jahr aufs Neue die Bewohner des kleinen Ortes Settle in Großbritannien. Sie basteln aus den runden Gefäßen so allerlei amüsante Dinge. Ihre bunten Eigenkreationen drapieren sie liebevoll in Vorgärten, auf Mauervorsprüngen oder vor Geschäften. Sie hängen sie aber auch an Bäumen auf oder setzen sie einfach auf die Bank um die Ecke. Mehr als hundert Figuren waren diesen Sommer in dem Dorf in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire verteilt. In den vergangenen Wochen haben sich Besucher etwa an dieser lebhaft dreinblickenden Figur (im Bild) erfreut - ebenso wie an einem mausgrauen Elefanten auf einer alten Telefonzelle oder einer Figur, die dem US-Präsidenten Donald Trump nachempfunden ist. Der 2500 Einwohner zählende Ort Settle veranstaltet seit dem Jahr 2004 sein "Flowerpot Festival". Das funktioniert jedoch nur, weil viele Menschen an einem Strang ziehen, und auch Geschäfte, Schulen und Kirchengemeinden mitmachen. Und mittlerweile lockt das Ereignis Tausende Menschen in das beschauliche Dorf. Die Besucher können dann auf verschiedenen Pfaden die versteckten Basteleien entdecken. Und eben auch, was sich mit Blumentöpfen so alles anstellen lässt. ble/dpa/Bild: dpa