Leserbrief

Leserbrief Zum Leserbrief „Da wurde etwas verwechselt“ (FN, 9. August)

„Vorteil liegt im hohen Drehzahlbereich“

Sehr geehrter Herr Tischler, ich komme auf die angebliche Verwechslung in meinem Leserbrief vom 30. Juli zurück und versuche zu klären, wer was verwechselt.

Der Dieselmotor hat einen Wirkungsgrad von 33 bis 38 Prozent, dagegen hat ein Benziner rund 28 Prozent. Ein Dieselmotor ist ein Selbstzünder. Ein Benziner braucht Gasöl (Benzin). Über Vergaser und einer komplizierten Zündeinrichtung, Zündkerze, Unterbrecher, Zündspule usw. kann er zum Laufen gebracht werden. Sein Vorteil liegt im hohen Drehzahlbereich (Rennmotoren).

1973 (Nahostkrieg) kam es zu einem Kraftstoffmangel. Da wurde der Diesel als das wirtschaftlichste Auto wegen seines geringen Verbrauchs staatlich gefördert!

Am 4. September 2017 lädt die Kanzlerin zum Verbot der Dieselfahrzeuge ein. Die Umweltministerin Frau Hendrickx will alle Dieselfahrzeuge (Dreckschleudern im Parteichargon) sofort verbieten, das CO2 reduzieren oder ganz abschaffen! Die Ministerin scheint keine Ahnung zu haben, dass es einen Kohlenstoffkreislauf zwischen Fauna und Flora gibt. Das CO2 spielt dabei eine wichtige Rolle für die Flora, ohne es gäbe es kein Leben auf der Erde. Der Anteil des CO2 an der Luft beträgt 0,03 Prozent (Spurengas).

Wer kam auf die Idee, das nützliche CO2 der Abgase bei Verbrennungsmotoren mithilfe eines Katalysators in ein giftiges Stickoxid NOx zu verwandeln und dabei das Atom O zu binden?

Frage, wo bleibt das (C) Kohlenstoffatom? Kohlenstoff ist nicht flüssig, noch ein Gas, sondern ein Feststoff, ein Staubpartikel, der ständig ausgeschieden wird und zur Immission beiträgt!