Leserbrief

Leserbrief Zu „Apotheken fordern Hilfe“ (FN, 26.9.)

„Ohne Liquidität keine neue Ware“

Bei der riesigen Zahl von Rezepten und über 100 Krankenkassen, ist es nur verständlich, dass viele Apotheken zu Apotheken-Abrechnern, wie zum Beispiel AvP, zurückgreifen. Zu prüfen, wie es nun zur Insolvenz der AvP kam, ist Sache der BaFin. Tatsache ist aber, dass nach der AvP-Abrechnung mit den Krankenkassen die Gelder für die einzelnen Apotheken auf sogenannte Treuhandkonten überwiesen werden und deshalb für die Apotheken nicht verloren sein dürften.

Zur Überbrückung ist die Ärzte- und Apothekerbank mit Kreditlinien bereit zu helfen, damit die betroffenen Apotheken Löhne und Gehälter, sowie Rechnungen ihrer Großhändler begleichen können. Denn: Ohne Liquidität keine neue Ware – was auch zu Versorgungsengpässen führen kann.