Leserbrief

Leserbrief Zu „Seehofer warnt vor Flüchtlingswelle“ (FN, 7. Oktober)

„Lehrstück politischer Weisheit“

Zuwanderung aus fremden Zivilisationen schafft mehr Probleme als sie uns auf dem Arbeitsmarkt an positiven Faktoren bringen kann“. Wenn man es wagt, diese Wahrheit auszusprechen, dann ist man heute ein Rassist. Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) hat sie am 14. Dezember 2010 in einem Interview ausgesprochen (zu sehen bei YouTube). Es ist ein Lehrstück politischer Weisheit. Verfolgten Zuflucht zu geben, solange sie sie brauchen, ist richtig und wichtig. Jeden ins Land zu lassen und fast alle im Land zu lassen, ist etwas anderes; und es ist falsch. Aber seit vier Jahren gibt das Zauberwort „Asyl“ an den deutschen Grenzen freien Einlass, auch ohne Papiere. Hundertausende sind so seit 2015 aus sicheren Schengen-Staaten ins Land gekommen, von denen niemand weiß, wer sie wirklich sind. Der Schwertmörder von Stuttgart ist einer von ihnen. Was Horst Seehofer vormals als „Herrschaft des Unrechts“ ausgemacht hatte, geht weiter.

Diese Menschen haben gelernt, ihre Interessen durchzuboxen, viele besser als Lesen und Schreiben. Und sie bringen ihre Zivilisation mit zu uns. Ein Blick auf die Zustände in ihren Heimatländern müsste uns mahnen, auf Helmut Schmidt zu hören. Kosten und Folgen dieser Politik werden systematisch verschwiegen, verschleiert oder verharmlost. Von A wie „ansteckende Krankheiten“ bis Z wie „Zweitfrau“. In vielen staatlichen Schulen ist „Lernen“ zum Fremdwort geworden. Guter Schüler? Pech gehabt.

Langfristig verliert die deutsche Wirtschaft so ihre Zukunft und der Sozialstaat seine Krisenfestigkeit. Ruhe in Frieden, Helmut Schmidt.