Leserbrief

Leserbrief Zu „Ärzte warnen vor wirtschaftlichem Druck“ (FN, 25. November)

Krankenhäuser gehören in Gemeindehand

Ein Lob an Ärztepräsident Klaus Reinhardt. Ja, Krankenhäuser gehören wieder in Länder- oder Gemeindehand. Ein Krankenhaus ist nicht mit einem Autokonzern oder anderem Wirtschaftszweig zu vergleichen. Hier suchen Kranke, Verzweifelte und Familienangehörige Rat und Hilfe, genauso wie ein Arzt helfen möchte, wenn ihm die nötige Zeit dafür gegeben wird.

Dann könnte er bei der Anamnese erkennen, wo er zusammen mit dem Patienten den richtigen Weg zur Heilung findet.

Jede Krankheit beginnt in der Vergangenheit. Zum Beispiel ein Kind, das epileptische Anfälle hat, könnte einen Impfschaden haben. Ein guter Arzt, der sich Zeit nehmen darf, könnte herausfinden, warum eine Jugend- oder Alters-Diabetes entsteht. Oder, Oder. Und am Ende könnten wir alle zusammen, einschließlich der Krankenkassen, viel Geld sparen, das wir einsetzen könnten, um angehenden Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern und Pflegerinnen zu einer guten Ausbildung mit einer anschließend guten Bezahlung zu verhelfen.