Leserbrief

Leserbrief Zum Bericht „Wende mit Hollerbach“ (FN 22. Januar)

„Holler“ weiß, was zu tun ist

Die Verantwortlichen beim HSV haben nach der Niederlage gegen Köln schnellstens gehandelt und aus der Zauberschublade ganz schnell den vermeintlichen Retter Bernd Hollerbach gezaubert, der wohl schon einige Zeit darin geschlummert hatte. Damit hat man gerade noch rechtzeitig die Reißleine gezogen, um den in den Dreck gefahrenen Karren vielleicht doch noch mit aller Macht und Konsequenz herauszuziehen.

Es bleiben „Holler“ noch 15 Bundesligaspiele, um den Abstieg zu verhindern und um das Geschäftsjahr noch einigermaßen abzuschließen.

Die HSV-Uhr wird auch weiterhin ticken, wenn sich alle Spieler darauf besinnen, weshalb sie eigentlich beim HSV sind. Hoffentlich setzt sich „Holler“ in Hamburg durch und kann dort in Ruhe sein Können als Trainer unter Beweis stellen, so dass am Ende der Spielzeit 17/18 alle zufrieden sind, nicht abgestiegen zu sein.

Sollte es dennoch nicht reichen und der „Dino“ müsste in die Zweitklassigkeit, dann ist ja ein erfahrener Trainer an Bord, der weiß, wie man aufsteigt (er hat es ja schon zwei Mal bewiesen). Herr Todt sollte sich mehr auf seine Arbeit konzentrieren, als seine Meinung oder Kommentare dem neuen Trainer vermitteln zu wollen, „Holler“ weiß genau, was zu tun ist. Die HSV-Fans wünschen ihm einen guten Start und einen Sieg in Leipzig, so dass wieder Ruhe und Ordnung einkehrt.