Leserbrief

Motorsport Zum 50. Mal findet das "AvD/GAMSC-Bergrennen Unterfranken" statt / Schauplatz vom 8. bis 10. September ist Eichenbühl

Hautnah dran am Geschehen

Das Jubiläums-Bergrennen in Eichenbühl wirft seine Schatten voraus. Am 8. September ist es soweit, und spätestens dann ist es vorbei mit der gewohnten Ruhe in dem unterfränkischen Ort. Dann weicht die Idylle der Betriebsamkeit der Rennatmosphäre, die sich in und um die bayrische Gemeinde breitmacht und jedes Jahr regelrecht einen Ausnahmezustand hervorruft.

Am zweiten September-Wochenende steigt dort die Jubiläums-Auflage des AVD/GAMSC-Bergrennens. Dafür möchte man ganz besonders gerüstet sein, um sowohl die Fahrer, als auch die Zuschauer besonders zu verwöhnen. Bei beiden Parteien ist die Beliebtheit dieses Rennens nach wie vor riesengroß, und somit haben sich auch in diesem Jahr viele Fahrer in die Startliste eingetragen, um sich in den verschiedenen Klassen auf die 3050 Meter lange Rennstrecke hinauf nach Umpfenbach zu machen.

Wie an keiner anderen Rennstrecke der Bergmeisterschaft können die Zuschauer das Renngeschehen so hautnah verfolgen und an den bevorzugten Streckenabschnitten am Schuttplatz, der Klinge, der Honda-Kurve oder in der Zielkurve ihren Favoriten die Daumen drücken. Der Streckenrekord von Patrik Zajelsnik mit seinem Norma M20F aus dem Jahr 2014 und einer Zeit von 1:11,52 Minuten hat immer noch Gültigkeit und wird auch in diesem Jahr wohl nur unter optimalen Rennbedingungen zu knacken sein. Der Tourenwagenrekord liegt bereits zehn Jahre zurück und stammt von Reto Meisel in seinem Mercedes 190 RM1 V8, der die kurvenreiche Strecke in einer Zeit von 1:16,24 Minuten bewältigt hat.

Im Teilnehmerfeld befinden sich auch wieder zahlreiche Fahrer aus den heimischen Gefilden. Gerade die werden sich in gewohnter Umgebung besonders ins Zeug legen. Abermals mit dabei ist auch der achtmalige Deutsche-Tourenwagen-Bergmeister Norbert Brenner aus Eichenbühl, der von seinem Wohnzimmer aus das Geschehen am Berg verfolgen kann und sich auch nach mittlerweile über 33 Jahren im Renngeschehen den Herausforderungen stellt, die junge Konkurrenz in die Schranken zu weisen.

Bereits am Samstag, 9. September, ab 9 Uhr wird Rennleiter Peter Thumbeck die Fahrer zum ersten Pflichttraining auf die Strecke schicken - spätestens dann ist wieder "Ausnahmezustand" im idyllischen Eichenbühl. k.n.