Leserbrief

Leserbrief Zu „Übergriff in Gemeindeleben“ (FN, 14. Mai)

Gesundheit nicht gefährden

Der Beschluss, öffentliche Gottesdienste zu verbieten, kam von der Bundesregierung und nicht von den Bischöfen.

Zumindest im Erzbistum Freiburg blieben die Kirchen jedoch zum persönlichen Gebet – natürlich unter Einhaltung der Abstandsregeln – geöffnet. Und in äußerst kreativer Weise wurde und wird in vielen Gemeinden durch Pfarrer, Haupt- und Ehrenamtliche weiterhin Seelsorge betrieben und das Gemeindeleben zunächst auch ohne Gottesdienste aufrechterhalten. Dies wird von den Bischöfen ausdrücklich unterstützt.

Die Feier des Gottesdienstes ist wichtig und ein hohes Gut. Ebenso wichtig ist aber auch die Liebe zum Nächsten, die sich in dieser Zeit auch ganz konkret darin äußert, die Gesundheit seiner Mitmenschen nicht zu gefährden.

Umso schöner ist es, wenn jetzt wieder, selbstverständlich unter Einhaltung eines Infektionsschutzkonzepts, öffentliche Gottesdienste stattfinden können.