Leserbrief

Leserbrief Zu „Ein Schiff für Flüchtlinge“ (FN, 13. September)

„Die Welt muss reguliert werden“

Der Artikel aus den FN beschäftigt mich immer noch, weil ich der Ansicht bin, dass es nicht die Aufgabe einer Kirche ist, sich in diese Problematik einzumischen. Umso mehr die Politik weltweit in dieser Angelegenheit versagt.

Das gesamte Vorkommnis ist menschenunwürdig und in keiner Weise mit der Würde des Menschen vereinbar. Klar herausstellen möchte ich, dass die Würde des Menschen mit der Hautfarbe nichts zu tun hat. Die UN hätte nach dem Ende des letzten Weltkriegs eine Weltordnung auf den Weg bringen müssen, mit dem Ziel, in Zukunft auf dieser Erde in Frieden zu leben und auch zu einem gewissen Wohlstand zu gelangen.

Jetzt komme ich wieder zu dem EKD-Schiff, das im Mittelmeer kreuzt, um Schiffbrüchige aufzunehmen. Wenn es voll ist, fährt das deutsche Schiff in einen deutschen Hafen und die Geretteten steigen aus und erwarten die Zuweisung einer Bleibe und mehr? Migration kann aber nicht in Turnhallen oder Kasernen stattfinden.

Dass es die BRD versäumt hat, bezahlbare Wohnungen zu bauen (es fehlen zwei Millionen für Einheimische), haben Politiker total vergessen. Der einzig richtige Weg ist also: Die Welt muss so reguliert werden, dass alle Menschen in dem Land der Geburt leben können. Handel und Wandel sind die Folge und ein Ende der Kriege.

Ernsthaft sollte auch eine weltweite Geburtenkontrolle eingeführt werden. Wir waren mal drei Milliarden Menschen, jetzt sind wir 7,5 und rechnen schon mit zehn Milliarden. Diese Menschen können auf einer kleiner werdenden Welt absolut nicht ernährt werden. Arbeitsplätze gibt es auch keine – Roboter sind billiger.