Leserbrief

Leserbrief "Zur Rolle der Geografie im Klimastreit" (FN 3. Juni)

"Die Befunde sind eindeutig"

Herr Dr. Bühn, Sie haben recht, die Geografie ist im Klimastreit. Ich bin mit Klimaforschern der Geografie, Glaziologie, Solarphysik in Kontakt, die meine Skepsis gegenüber dem menschengemachten Klimawandel teilen, wie Professor Patzelt, Uni Innsbruck.

Die Geografie als exakte Wissenschaft weiß (zum Beispiel Handbuch Wissenschaft und Bildung 1960, Seite 381), dass Berlin durch bauliche Wärmewirkung gegenüber dem Umland um rund zwei Grad Celsius (!) wärmer geworden ist. Frage: "Das häufig wärmste Bundesland in den Wettermitteilungen des DWD?" Richtig, Berlin, wie im Frühjahr 2017! In allen Klimamodellen ist die Wärmewirkung von Stadtagglomerationen, die einzige menschengemachte, nicht eliminiert. Aussagekraft der Katastrophenszenarien?

Exakt seit 1760 ausgewertet, ist der Januar der Monat der stärksten Erwärmung mit über plus drei Grad Celsius. Der Juni hat sich in 250 Jahren exakt so gut wie gar nicht erwärmt. Die Befunde sind eindeutig: Der Klimawandel beruht nicht auf zusätzlicher Wärme durch CO2, sondern vor allem auf fehlender Kälte, fehlender Schneealbedo in den Wintern. Und die Kälte kommt bereits wieder, Klimatrend für den Januar in den letzten 30 Jahren minus 1,6 Grad Celsius!

Die lokalen und globalen Schäden der Energiewende sind so gewaltig, der Mainstream des menschengemachten Klimawandels ist wissenschaftlich so unsicher, dass jeder mit Wissen zu diesen Fragen aufstehen und sich äußern muss!

Sie finden meine Äußerungen unter "Michelbach und Klima" oder Solares Paradoxon oder Klarsicht und die Beiträge anderer Wissenschaftlicher ohne Fake im Internet. Dr. Bühn, Klima? Es würde mich freuen wieder von Ihnen zu hören, Wissenschaft lebt von der Diskussion der Erkenntnisse.