Leserbrief

Leserbrief Zu „SPD wehrt sich gegen Sarrazin“(FN, 12. Juli)

„Das ist nicht die Lösung“

Kritik üben gegen die Parteilinie ist gefährlich, selbst dann, wenn es die Wahrheit ist.

Zu sehen zurzeit bei dem Ausschlussverfahren gegen Sarrazin, dem ehemaligen Finanzsenator von Berlin, der mit seinen Büchern über Europa und den Islam den Zorn der Parteiführung auf sich zieht und gezogen hat.

Seine Wahrheiten und Schlussfolgerungen passen nicht in die linke Ideologie, dabei vergisst die Partei, dass sie der Mehrheit unseres Volkes aus dem Herzen gesprochen sind. Jeder sieht doch die Häufung der Verbrechen, die Überforderung der Politik, die Überfüllung der Gefängnisse, das Migrantenspektakel in Schwimmbädern und auf den Straßen. Die desaströsen Zustände in den Schulen der Großstädte sprechen Bände.

Gegen besseres Wissen und mit dem Kopf in dem Sand, wie es scheint, wird diese fatale, realitätsverweigernde Politik, die gegen unsere christliche Kultur gerichtet ist, weiterbetrieben und Kritiker mundtod gemacht.

Dass das nicht die Lösung ist, werden sie wahrscheinlich erst merken, wenn es zu spät ist für einen Kurswechsel für Partei und Land.

Wir werden diese verfehlte Politik bezahlen müssen, die nicht nur unser Land spaltet, sondern auch Europa zerreißt, wie wir das jeden Tag mehr erleben. („Der Selbstmord Europas“ vom Bestsellerautor Douglas Murray beschreibt das).

Toleranz ist das Schlagwort unserer Zeit, wer tolerant ist, den erwartet kein Parteiausschlussverfahren –Tollhaus ist leider das Ergebnis.