Leserbrief

Leserbrief Zur Novelle der Straßenverkehrsordnung

„Das darf nicht wahr sein“

Das darf doch nicht wahr sein. Nun hat also unser guter Andi S., der bereits mehrfach durch Entscheidungen aufgefallen ist, die nicht mal ansatzweise durchdacht erscheinen, folgendes gemerkt:

Die Anzahl der Persönlichkeitsprothesen- und Penisverlängerungs-Benötiger, denen es völlig egal ist, wenn sie durch ihre gewissenlose Raserei in unnötig großen, unnötig schweren und unnötig hoch motorisierten Vehikeln das Wohl und Leben Anderer, auch völlig Unbeteiligter, gefährden und aufs Spiel setzen, ist anscheinend derart groß, dass die Macht der eigenen Partei ins Wanken geraten könnte, wenn man diese Egoisten in ihrem Grundrecht auf Gesetzesmissachtung einschränkt.

Unserem guten Andi S. sei ein Zitat aus der Gesta Romanorum dringendst ins Textbuch geschrieben: „Quidquid agis, prudenter agas et respice finem“ („Was du auch immer tust, handle vorausschauend und denke an die Folgen“).

Eigentlich wünsche ich mir an seiner Statt einen echten Verkehrsminister.