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Naturschutz Gesellschaft will Forschungszentrum in Frankfurt

30 Projekte in 18 Ländern

Frankfurt.Der Kampf um den Schutz der Serengeti hat vor Jahrzehnten die Zoologische Gesellschaft Frankfurt(ZGF) mit ihrem damaligen Präsidenten Bernhard Grzimek bekannt gemacht. Die Naturschutzorganisation, die in diesem Jahr ihr 160-jähriges Bestehen feiert, hat noch immer einen ihrer Arbeitsschwerpunkte in Afrika. Insgesamt förderte sie 2017 in 18 Ländern und mit 30 Programmen Naturschutz und den Erhalt großer Wildnisgebiete. Mittlerweile engagiert sich die ZGF aber auch bei Projekten in Deutschland, hieß es gestern bei der Vorstellung des Jahresberichts.

Im Jubiläumsjahr hat die ZGF einen „Geburtstagswunsch“ gewissermaßen vor der eigenen Haustür: „Wir glauben, Frankfurt ist reif für ein Conservation Center und einen weiteren „Leuchtturm“ neben Hochfinanz, Flughafen und Kultur“, sagte Geschäftsführer Christof Schenck. Ein solches Zentrum, in dem Wissenschaft, praktische Naturschutzarbeit und Pädagogik gebündelt und vernetzt werden könnten, habe in Frankfurt einzigartige Bedingungen, betonte ZGF-Präsident Klaus Becker. lhe