Ladenburg

Sicherheit Kaum Vorfälle auf dem Altstadtfest

Polizei und Johanniter: Wenig zu tun

Archivartikel

Lange suchen musste die Sprecherin des Polizeipräsidiums Mannheim gestern Abend im Computer, bis sie einen Vorfall entdeckte, der sich auf dem Ladenburger Altstadtfest ereignet hatte: Jugendliche hatten auf dem Parkplatz am Wasserturm ein Absperrgitter umgeworfen. Zudem gab es wohl leichte Sachbeschädigungen, über die aber gestern Abend noch nichts Genaueres bekannt war. Das alles ereignete sich am Samstag, während der Sprecherin für Sonntag bei Redaktionsschluss keinerlei Meldungen vorlagen.

Sechs Transporte in die Klinik

Auch die Johanniter hatten zwei relativ ruhige Tage. So versorgten die Streifen am Samstag auf den Straßen 18 Festbesucher, weitere 16 kamen in die Unfall-Hilfsstelle in der Dalbergschule, wie Notarzt Alexander Kolz und Einsatzleiter Philip Bergmann auf Anfrage erklärten. Sechs Personen wurden in Krankenhäuser transportiert, meist weil sie wegen Kreislaufproblemen zusammengebrochen waren. Kolz: „Wir hatten zwar Betrunkene, aber die konnten alle heimgehen. Es war keiner so sturzbetrunken, dass er in die Klinik gebracht werden musste.“ Das war mal anders, so der Notarzt: „Vor zehn Jahren hatten wir noch viele Jugendliche, die sturzbetrunken zu uns kamen.“

Gestern gab es bis Redaktionsschluss lediglich sechs Hilfeleistungen, alles keine schweren Fälle, die einen Transport in die Klinik notwendig gemacht hätten. Erstaunlich finden beide, dass es kaum Insektenstiche zu behandeln gab. Wegen der vielen Wespen in diesem Jahr hatten sie mit mehr Fällen dieser Art gerechnet. kba