Kultur

Frankenfestspiele Röttingen "My Fair Lady" feiert unter finalen Bravo-Rufen Premiere / Pavel Fieber liefert als Higgins die solide Basis für einen Abräumer

Zwischen Egomanie und Emanzipation

Archivartikel

Es ist das Beste, was man aus "My Fair Lady" machen kann: Das Musical zeitlich dort lassen, wo es spielt: Irgendwie, irgendwo, irgendwann nämlich. Hauptsache nicht heute. Über eine nebelhafte Distanz kann man nämlich den Frauenfeind, den schier unerträglichen Egomanen, den ewigen Besserwisser Professor Henry Higgins wenigstens irgendwie ertragen.

Es ist ein seltsam-komischer Effekt: Ein

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