Kultur

Freilichtspiele Schwäbisch Hall „Alles anders“ lautet das Motto des Alternativspielplans / Vorhang auf am 24. Juli mit „Eine Sommernacht“

Neue Inszenierungen und neue Regeln

Archivartikel

Alles anders! So lautet das Motto des Alternativspielplans der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Ab dem 24. Juli kann endlich wieder Theater gespielt werden. Mit neuen Inszenierungen und nach den neuen Regeln des Abstands.

Die Freilichtspiele haben zwei Monate in unterschiedlichen Szenarien geplant, wie eine Ersatzspielzeit stattfinden könnte, wenn Hygienevorgaben und Abstandsregeln eingehalten werden müssen.

Jetzt startet die Festspielsaison mit einem ausgefeilten Plan, der die Sicherheit beim Einlass, im Zuschauerraum, bei der Bewirtung und auf der Bühne garantiert, wie es weiter in einer Ankündigung der Verantwortlichen der Freilichtspiel Schwäbisch Hall heißt. Mit reduziertem Platzangebot auf dem Marktplatz vor der Großen Treppe und nicht im Neue Globe, sondern auf zwei Bühnen davor.

Premieren-Aufführungen

Nach „Eine Sommernacht“ am 24. Juli gibt es zwei weitere Premieren: „Das Spiel von Liebe und Zufall“ am 6. Auguts. und „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“ am 8. August. Zur Premiere wird „Eine Sommernacht“ aufgeführt, ein Stück mit Musik von David Greig (Text) und Gordon McIntyre (Musik) Inszeniert vom Intendanten der Freilichtspiele Christian Doll. Termin ist am m 24. Juli um 20 Uhr auf der Parkbühne am Neuen Globe. Zum Inhalt: Bob, ein nicht sehr leistungsorientierter Kleinkrimineller, 35 Jahre, seine Karriere ging seit dem Ende der Schulzeit steil bergab, trifft auf die erfolgreiche Scheidungsanwältin Helena, für die das Leben zwar Geld, aber wenig Liebe und Glück bereithält.

Nach einem verzweifelt betrunkenen One-Night-Stand (eher enttäuschend, soweit die schweren Köpfe erinnern) und dem Entschluss sich nie, nie mehr zu treffen, beginnt am nächsten Tag, nach Pannen, zufällig die schönste Mitsommernacht ihres Lebens.

Sie im ramponierten Brautjungfernkleid und er mit 15 000 Pfund in einer Plastiktüte vom letzten illegalen Geschäft, hauen das Geld in einer einzigen Nacht, freigiebig-verschwenderisch auf den Kopf, bis beiden im Lebensüberdruss ein unerwartet neues Glück vor Augen steht. Eine heitere, magische, selbstironische Liebesgeschichte mit viel Musik.

Große Treppe: „Jedermann“, Wiederaufnahme-Premiere am 29. Juli, um 20.30 Uhr. „Das Spiel von Liebe und Zufall“, Premiere am 6. August, um 20.30 Uhr. „Don Camillo und Peppone“, Wiederaufnahme-Premiere am 13. August, um 20.30 Uhr. Dirk Schäfer singt Jacques Brel – „Doch davon nicht genug“. 5. September, um 20.30 Uhr.

Benefizveranstaltung mit Walter Sittler, er spielt Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war, 30. August, um 20.30 Uhr.

Neues Globe, Außenbühne und Parkbühne: „Eine Sommernacht“, Premiere am 24. Juli, um 20 Uhr. „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“, Premiere 8. August, um 15 Uhr. „Die Dietrich – Marlene ganz persönlich“, 26. Juli, um 20 Uhr. Jazz Fusion Konzert mit „Head Hunters“, 1. August, um 20 Uhr.

Klassik Open Air 3-2-1, Trio, Duo, Solo, 2. August, um 20 Uhr. „Alma und das Genie“, ab 8. August, um 20 Uhr. „Two girls and a boy“, 19. August,um 20 Uhr. „Ich mach dann mal Musical!“, 20. und 21. August, um 20 Uhr. „Tante Polly live in concert“, 22. August, um 20 Uhr. „The Beefees“, 23. August, um 20 Uhr. „Streisand – Dietrich – Piaf“, 28. August, um 20 Uhr.

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