Kultur

Kunsthalle Kulturstiftung des Bundes gibt 880 000 Euro

Geld für digitale Orte

In welcher Form kann etwa das in Édouard Manets „Die Erschießung Kaiser Maximilians“ angelegte Narrativ digital erzählt werden? Fragen wie diese stellen sich derzeit weltweit Museumsleute, die daran arbeiten, Kunst in Zeiten mobiler Datentransfers neu zu zeigen – im digitalen Raum. Damit dies in Mannheim besser gelingt, hat die Kulturstiftung des Bundes die Kunsthalle nun als eines von 15 bundesweiten Projekten in ihr Programm Kultur Digital aufgenommen. Das teilte die Kunsthalle am Freitag mit. Zusammen mit dem Kunstmuseum Stuttgart erhalte das Haus 880 000 Euro für digitale Experimente. „Wir freuen uns, die nächsten Schritte in unserer bereits in den Jahren des Umbaus weit vorangebrachten digitalen Strategie angehen zu können“, wird Kunsthallendirektor Johan Holten (Bild) in einer Mitteilung zitiert. Die Kunsthalle wolle „innovative Angebote schaffen (…), um damit auch jüngere Zielgruppen zu begeistern“, so Holten, der findet, dass die Kunsthalle damit noch ganz am Anfang steht.

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