Kultur

Literatur Vielversprechenden Autoren in der engen Wahl der letzten sechs / Den Sieger erwarten 25 000 Euro

Anwärter für den Deutschen Buchpreis

Die Autoren Maria Cecilia Barbetta, Maxim Biller, Nino Haratischwili, Inger-Maria Mahlke, Susanne Röckel und Stephan Thome sind mit ihren Romanen in der engeren Auswahl für den Deutschen Buchpreis. Damit haben es beim Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Roman des Jahres vier Frauen und zwei Männer ins Finale geschafft. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gestern in Frankfurt bei der Bekanntgabe der so genannten Shortlist mit.

„Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen“, umschrieb Jurysprecherin Christine Lötscher in Anlehnung an ein berühmtes Zitat von William Faulkner die sechs Bücher. Alle folgten „fabulierend, spekulierend, verspielt“ auf ganz unterschiedlichen Spuren der Vergangenheit.

Menasse wurde 2017 geehrt

Der Gewinner der wichtigsten Auszeichnung der Branche wird am 8. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse gekürt. Der Sieger erhält 25 000 Euro. Die restlichen Finalisten bekommen 2500 Euro.

Vor knapp vier Wochen hatte die Jury aus 199 Titeln eine erste so genannte Longlist von 20 Titeln erstellt. Der Preis, der 2017 an Robert Menasse („Die Hauptstadt“) ging, wird vom Dachverband der deutschen Buchbranche organisiert.