Kommentar

Gegen die Gier

Werner Kolhoff zu Konsequenzen aus dem Wirecard-Skandal: Die Politik darf keine Werbeagentur für Geschäftemacher sein

Geld verschwindet bekanntlich nicht – es ist nur in anderen Händen. Die Milliarden, die bei Wirecard fehlen, dürften inzwischen gut verteilt sein: Auf Aktionäre, die rechtzeitig ausgestiegen sind, und auf Manager, die sich auf der Flucht befinden. Geschädigt sind etliche andere Aktionäre, für die das Mitleid allerdings begrenzt ist. Sie wollten mitverdienen beim Spiel der großen Zocker. Das

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