HeidelbergCement

Baustoffe

Trotz guter Halbjahreszahlen: HeidelbergCement wagt weiter keine Prognose für 2020

Archivartikel

Heidelberg.Nach BASF übt sich auch HeidelbergCement in Zurückhaltung und verzichtet weiterhin auf eine Prognose für das Jahr 2020. "Wir gehen von Monat zu Monat", sagte der Vorstandsvorsitzende  Dominik von Achten und verwies auf die Sorge einer zweiten Corona-Infektionswelle. Die Aussichten für das zweite Halbjahr blieben weiter unsicher, heißt es bei dem Heidelberger Baustoffhersteller. Allerdings sei HeidelbergCement solide in das dritte Quartal gestartet. Zudem erhole sich die Baubranche in vielen Ländern bereits wieder.  Für den Urlaubsmonat August hat der Konzern erst einmal eine Kurzarbeitspause für die Heidelberger Hauptverwaltung angesetzt, im September werde neu entschieden, ob es wieder Kurzarbeit gibt.

Im ersten Halbjahr sank corona-bedingt zwar die Nachfrage nach Baustoffen, doch der Konzern konnte auf der Ergebnisseite die Rückgänge vor allem durch ein strenges Sparprogramm fast ausgleichen. Der Konzernumsatz ging in den ersten sechs Monaten 2020 um 10,4 Prozent auf 8,25 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen sank um 2,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.