Heidelberg

Pfalz Mannheimer Kulturmacher tüfteln bereits am Open Air 2019 / Lokalmatador Chako Habekost mit seinem neuen Programm „de edle Wilde“ dabei

Rekord bei Edesheimer Schlossfestspielen

Archivartikel

Edesheim.„Der Jahrhundertsommer war für uns Organisatoren genauso sensationell wie für Besucher und Künstler“, schwärmt Peter Baltruschat vom Kulturnetz Rhein-Neckar. So seien die Edesheimer Festspiele 2018 die erfolgreichsten seit den Anfängen 2003 gewesen. „So eine magische Stimmung kann man nicht erzeugen. Wenn sich an einem lauen Abend langsam die Dämmerung über das Schloss senkt und die Künstler auf der Bühne von der Sommer-Euphorie getragen werden, ist das einfach wundervoll“, denkt er an die Weltstars auf der Wasser-Bühne zurück.

„Die Fokussierung auf drei Wochenenden war absolut die richtige Entscheidung. So bestanden die Festspiele durchgängig aus Highlights“, ergänzt der Capitol-Macher Thorsten Riehle, der gemeinsam mit Baltruschat das Open-Air-Spektakel im Schlossgraben organisiert. Über 4000 Besucher saßen bei sieben Veranstaltungen auf den Rängen im Rebenmeer – geregnet hat es kein einziges Mal.

„Mit einer Festspielauslastung von 80 Prozent war das ein voller Erfolg“, betont Riehle. 2017 verbuchten die Edesheimer Schlossfestspiele bei acht Vorstellungen 3800 Zuschauer, was einer Auslastung von 72 Prozent entspricht.

Weltstar gibt Wahnsinnskonzert

„Der Weltstar Albert Hammond hat mit seinen 74 Jahren in der Hitze ein Wahnsinnskonzert abgeliefert“, sagt Baltruschat. Gleiches gelte für den Lokal-Matador Chako Habekost, Julia Neigel oder Eure Mütter. „So manch’ einer wäre dieses Jahr gerne in den Wassergraben gesprungen, der die Bühne umgibt.“

Aber nach dem Spiel ist für die beiden Mannheimer Kulturmacher vor dem Spiel: „Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für 2019“, sagt Baltruschat im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Termin stehe mit den ersten drei Juli-Wochen bereits fest. „Chako Habekost wird mit seinem neuen Programm ,de edle Wilde’ auf der Wasser-Bühne stehen“, lässt er sich ein wenig in die Karten schauen. Mit anderen Künstlern klopfe man gerade die Verträge fest. „Was das Programm angeht, bleiben wir unserem Mix aus Konzert, Comedy, Kabarett, Musical und Kindertheater treu.“

Eine Änderung werde es, dem Supersommer geschuldet, aber geben: „Das Kindertheater wird früher beginnen, wenn wir um 11 Uhr anfangen ist es zu heiß.“