Essen und Trinken

Von Basilikum bis Koriander

Archivartikel

Frische Kräuter sorgen im Essen für Farbe und ein intensives Aroma. Manche dürfen mitgekocht werden, andere auf keinen Fall. Für welches Kraut gilt was? Ein Überblick.

Frische Kräuter verfeinern das Aroma vieler Speisen und sind ein Hingucker auf dem Teller. Doch welches Kraut gehört an welches Gericht? Und sollte man sie mitkochen oder erst kurz vor dem Servieren drüberstreuen?

Die Zeitschrift „Lebensmittel-Praxis“ erklärt in ihrer Juli-Ausgabe die wichtigsten Punkte:

Basilikum: Pizza, Pasta und italienische Soßen kommen oft nicht ohne die Blätter aus. Sie sind auch Grundlage für Pesto. Da das Kraut beim Kochen sein Aroma verliert, sollte man es erst am Ende dazugeben.

Bohnenkraut: Wie der Name schon sagt, eignet es sich als würzig-pfeffrige Beigabe zu grünen Bohnen. Es ist auch einsetzbar in Suppen, Eintöpfen oder Fleischgerichten. Bohnenkraut darf gerne mitgegart werden.

Dill: Die zarten Triebe geben Gurkensalaten Aroma, ebenso Lachs und anderen Fischen. Dill schmeckt auch im Kräuterquark, im Frischkäse oder zu Rührei, es sollte aber niemals mitkochen.

Estragon: Ist geschmacksintensiv. Schon wenige Blätter genügen, um eine Sauce béarnaise zu aromatisieren. Estragon gibt Kräuteressigen Geschmack, ebenso Ragouts, Eierspeisen und Pfifferlingen – und entfaltet seinen vollen Geschmack erst bei Hitze, deshalb darf es von Anfang an mit in den Topf.

Koriander: Die Blätter verwendet man in der thailändischen und indischen Küche. Sie werden kurz vor dem Essen drüber gestreut. tmn