1. FCK

FCK-Aufsichtsrat Wagner tritt zurück

Archivartikel

Kaiserslautern.Ex-Profi Martin Wagner legt zum 1. Oktober seine Ämter beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern nieder. Der 52-Jährige, der mit den Pfälzern 1998 deutscher Meister und 1996 DFB-Pokalsieger geworden war, wird aus beruflichen und persönlichen Gründen künftig nicht mehr im Aufsichtsrat des Traditionsvereins sowie im Beirat der Management GmbH mitarbeiten.

"Wir verlieren mit Martin Wagner eine große Identifikationsfigur, einer der weiß, wie sich FCK ... Fairplay, Courage, Kampfgeist ... anfühlt, wie der Fußball riecht, schmeckt und tickt. Wir müssen seinen Rücktritt mit großem Bedauern zur Kenntnis nehmen - respektieren ihn aber - wenn auch schweren Herzens", sagte Aufsichtsratssprecher Markus Merk am Donnerstag.

In seiner zehnmonatigen Amtszeit hatte Wagner die sportliche Führung maßgeblich beim Aufbau des Kaders unterstützt. Zudem kümmerte er sich intensiv um die Optimierung des Nachwuchsleistungszentrums. "Wir hoffen und wünschen uns, dass seine Arbeit zeitnah Früchte trägt und ihm somit die verdiente Wertschätzung zuteil wird", betonte Merk. Wagner will dem Verein auch künftig im Rahmen seiner Möglichkeiten als Ratgeber zur Seite stehen. "Der FCK wird immer mein Verein des Herzens bleiben", sagte er.

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