"Lommbock" - Viele Stars kamen zur Vor-Premiere nach Dettelbach in den Mainfranken Park Würzburg spielt wieder eine Hauptrolle

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Viele Stars des Films "Lommbock" kamen zur Vor-Premiere in den Dettelbacher Mainfrankenpark und hatten sichtlich Spaß am Treffen mit den Fans.

© Lukas Seufert

Vor 16 Jahren drehte der aus Würzburg stammende Regisseur Christian Zübert in seiner Heimatstadt die Kifferkomödie "Lammbock". Die Geschichte um die beiden Kumpel Kai und Stefan, die über einen Schein-Pizzaservice Drogen verkaufen, wurde schnell Kult. Damals schon in den Hauptrollen: Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz. Auch der restliche Cast war, besonders aus heutiger Sicht, mit Alexandra Neldel, Wotan Wilke Möhring oder Antoine Monot Jr. namhaft besetzt - da hatte Zübert ein glückliches Händchen bewiesen.

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Eigentlich, so sagt er, wollte er gar keinen zweiten Teil drehen, doch die Schauspieler sahen das anders (mehr dazu im Interview mit Christian Zübert).

Im Sommer 2016 wurde also unter Mitwirkung zahlreicher Komparsen aus Würzburg und Umgebung in der unterfränkischen Mainmetropole gedreht. Auch die meisten der ehemaligen Darsteller waren wieder mit an Bord. Die Geschichte dieses Mal: Kai (M. Bleibtreu) wohnt noch in Würzburg, betreibt inzwischen den Asia-Lieferservice "Lommbock" und kümmert sich um seinen Stiefsohn, während Stefan (L. Gregorowicz) in Dubai lebt. Der braucht allerdings für seine anstehende Hochzeit amtliche Papiere aus Deutschland, wodurch ein Trip in die alte Heimat ansteht. Der geplante Kurzaufenthalt wird durch Kais "Mithilfe" natürlich unfreiwillig verlängert.

Zur Premiere von "Lommbock" kamen jetzt Regisseur Christian Zübert, Produzenten (unter anderem Sönke Wortmann) und der Großteil der Darsteller nach Dettelbach in den Mainfrankenpark. Dort stellten sich die Filmprofis nicht nur den Fragen der Presse am roten Teppich, sondern ließen auch bereitwillig Fanfotos machen, gaben Autogramme und berichteten in den Kinosälen von den Erlebnissen beim Dreh.

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Besonders interessant war das natürlich für die vielen Komparsen des Films, die zur Premiere gekommen waren. So erklärte Lucas Gregorowicz, dass ihm schon bewusst gewesen sein, dass die Fallhöhe bei einer Fortsetzung von "Lammbock" zwar hoch gewesen wäre, doch "allein der Titel war der erste Lacher" und er damit überzeugt.

Moritz Bleibtreu bestätigte die gute Atmosphäre beim Dreh, bereits beim ersten Mittagessen sei es wie früher gewesen. Auch erfuhr man, dass während des Drehs vor 16 Jahren allein Lucas Gregorowicz einen Drehtag in Würzburg hatte.

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Die anderen Darsteller hatten Würzburg damals gar nicht wirklich zu Gesicht bekommen. Das hat sich beim zweiten Teil erfreulicherweise deutlich geändert. Ob es die alte Mainbrücke ist, eine Szene an der Festung oder immer wieder Bilder der gesamten Stadt von oben: Würzburg hat seine Hauptrolle bekommen. Zu sehen gibt es das in "Lommbock" ab Donnerstag, 23. März, im Kino.

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Alexandra Neldel (unter anderem "Die Wanderhure" und "Verliebt in Berlin"): "Ich bin aufgeregt und hoffe, dass Würzburg der Film gefällt. Ich denke, es ist ein toller Film geworden. Und es war tatsächlich so, dass ich gleich wieder zu Jenny wurde. Ich habe mich auf die Rolle gefreut. Ja und zugegeben, auch wenn ich eine Kulturreferentin spiele, war die Recherche über Würzburg nicht allzu tief. Aber pssst. Und immerhin habe ich dieses Mal mehr von der Stadt gesehen und war auch heute vor der Premiere dort spazieren."

Antoine Monot Jr. (unter anderem. "Ein Fall für zwei", diverse Tatorte sowie bekannt als Testimonial "Tech-Nick" aus der Saturnwerbung): "Wenn Christian Zübert ruft, war es selbstverständlich, dass ich wieder dabei bin. 'Lammbock' ist zum Kultfilm geworden, da wollte ich natürlich wieder mitmachen. Auch wenn 16 Jahre vergangen sind: Meine Figur hat null Entwicklung durchgemacht und das ist genau richtig. So soll es sein."

Antoine Monot Jr. ist zudem ab Karfreitag mit der Sketch-Comedy "Knallerkerle" in SAT1 zu sehen. Derzeit dreht er auch an vier neuen Folgen "Ein Fall für zwei". ella