Internationales Filmfestival - Mit Beiträgen aus Italien und dem Iran erweist sich der Wettbewerb als vertraut mit der Tradition des Weltkinos

Realismus und schlimmstmögliche Wendungen

Von 
Thomas Groß
Lesedauer: 
Düstere Szenen aus dem Iran: Szene aus „The slaughterhouse“. © Irimage

Was wäre der junge Film ohne ältere Werke und ohne die Tradition? Wer Neues schaffen will, muss wissen, was es zuvor schon gab. Und insgesamt gesehen sind das Formenrepertoire und die Filmsprache sowieso begrenzt. Der italienische Neorealismus der Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist nicht nur für die größten Individualisten des italienischen Kinos, für Visconti, Fellini und Pasolini, eine

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