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Ausstellung - Im Museum des Kulturspeichers Würzburg wird am Freitag, 17. September, eine internationale Ausstellung mit Werken ganz unterschiedlicher Künstler eröffnet

Ordnung in Zeiten der Ungewissheit beleuchtet

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Code 8 heißt dieses Werk von Peter Halley. © Walter Bayer

Die internationale Gruppenausstellung „New Order. Über Kunst und Ordnung in ungewissen Zeiten“ wird am 17. September im Museum im Kulturspeicher der Stadt Würzburg eröffnet. Zu sehen sein wird sie bis zum 9. Januar. Die Schau widmet sich Fragen der Ordnung in Kunst und Gesellschaft.

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Die Zukunft scheint immer weniger vorhersehbar, das Jetzt immer weniger greifbar. Der Begriff der Ordnung hat vor diesem Hintergrund neue Prominenz erlangt. In der öffentlichen Kommunikation über die Bewältigung von Krisen ist vermehrt von einer „Wiederherstellung“ oder „Aufrechterhaltung der Ordnung“ die Rede. Das Schaffen einer Ordnung gilt als Versuch, die Welt begreifbar und beherrschbar zu machen.

Die internationale Gruppenausstellung „New Order“ geht diesen Fragen nach und untersucht den Begriff Ordnung auf seine gesellschaftlichen und ästhetischen Implikationen. Sie bringt Werke von Künstlern verschiedener Generationen zusammen, die sich mit unterschiedlichen Formen von Ordnung auseinandersetzen. Die Themen reichen von direkten Bezügen zu wissenschaftlichen und politischen Ordnungen über die kritische Befragung von Strukturen der Macht und Mechanismen der Überwachung bis hin zu Entwürfen eigener Ordnungen.

Allen Werken gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit Ordnung als einem ambivalenten Begriff, der zwischen Sehnsucht, Kontrolle und Erkenntnis oszilliert. Hanne Darboven gibt dem Vergehen von Zeit und der Entstehung von Zeitgeschichte eine eigene Ordnungsstruktur, während Alicja Kwade sich der Ordnung der Zeit über die Einteilung der Welt in Zeitzonen nähert, welche den Regeln politischer Macht ebenso folgt wie physikalischen Gesetzen.

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Das Spektrum der Ausstellung reicht von Claudia de la Torre, die sich mit dem Archiv des Museums im Kulturspeicher Würzburg beschäftigt und seine Ordnungssysteme befragt, bis zu Harun Farocki.

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog. Das umfangreiche Rahmenprogramm zur internationalen Schau „New Order“ ist unter der Website kulturspeicher.de im Internet zu finden.

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