Monteverdi-Chor Würzburg Oratorium "Joshua" wird aufgeführt

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Nach der Sommerpause setzt der Monteverdi-Chor Würzburg in der Reihe "Würzburger Chorsinfonik" mit dem Oratorium "Joshua" seinen Händelzyklus fort.

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Dazu finden am Samstag, 28. Oktober, um 20 Uhr und am Sonntag, 29. Oktober, und 17 Uhr jeweils in der Neubaukirche Kirche Konzerte statt. Göttliche Musik, Siegesklang und Freude verspricht der Monteverdi-Chor in der Fortführung seines Händel-Zyklus' mit "Joshua".

Farbenprächtige Töne

Nicht Moses durfte die Israeliten ins Gelobte Land führen, sondern erst sein Nachfolger: Joshua. Georg Friedrich Händel ging im Sommer 1747 mit Feuereifer daran, diese biblische Geschichte in gewaltige, farbenprächtige Töne zu kleiden. Nach vier Wochen war das Werk vollbracht. Es sollte eines der erfolgreichsten Oratorien zu Händels Lebzeiten werden.

Eine expressive musikalische Klangsprache mit bildhafter Wirkung erfand Händel, um das Durchschreiten des Roten Meeres nahezu bildhaft aufzuzeigen oder die Trompeten von Jericho mit durchdringender Strahlkraft zu intonieren. Die Aufgaben für den Chor sind imposant und eindrucksvoll.

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Für die Solisten schrieb Händel prächtigste Musik. Die Arie der Achsah "Oh! Had I Jubal's lyre" ist bis heute eine der berühmtesten Koloraturarien überhaupt.