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Wasserträger und Wasserflaschen

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Radprofis wie Tadej Pogacar trinken bei Rennen bis zu zehn Liter am Tag. Foto: Christophe Ena/AP/dpa © Christophe Ena/AP/dpa

Kaum ein anderes Sportereignis der Welt ist so riesig wie dieses Radrennen. Die Tour de France (gesprochen: tur dä frongs) dauert mit etwa drei Wochen sehr lang. Mehr als 180 Profis sind dabei. Ständig reisen sie und ihre Teams an andere Orte im Land Frankreich. Hier sind einige Infos zu dem Radrennen. Denn die letzte Woche hat begonnen.

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TRINKFLASCHEN: Zack und weg. Sind die Rennradfahrer fertig mit einer Trinkflasche, dürfen sie die wegschmeißen. Erlaubt ist das nur in bestimmten Teilen der Strecke. Wirft ein Fahrer seine Flasche woanders ab, kostet das etwa 450 Euro Strafe. Also müssen die Fahrer gut aufpassen. Denn sie trinken bis zu 20 Flaschen am Tag leer.

ESSEN: Haferflocken, Nudeln und Reis, dazu Energie-Gelees und Riegel. Die Fahrer müssen jede Menge essen. An pro Tag verbrauchen sie bis zu 10 000 Kalorien. Zum Vergleich: Ein Mann, der im Sitzen arbeitet, verbraucht ungefähr 2500 Kalorien. Die Fahrer-Teams haben extra Experten dabei, die ihnen sagen, was sie alles essen sollen.

WASSERTRÄGER: Bei der Tour de France treten die Fahrer in Mannschaften gegeneinander an. Einige im Team übernehmen eine besondere Rolle: Sie versorgen die anderen etwa mit Wasser. Dafür nehmen sie die Wasserflaschen an Begleitautos entgegen und bringen sie ihren Kollegen. Deswegen werden sie auch Wasserträger genannt.

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STRECKE: Jedes Jahr führt die Tausende Kilometer lange Strecke auf einer anderen Route durch Frankreich. Dabei ist es kompliziert, die Strecke festzulegen. Die Rennfahrer können zum Beispiel nicht durch enge Kurven fahren. Oft wird auch extra für die Tour de France gebaut: Kreisverkehre werden verändert, Fußgängerinseln weggemacht. Manche Straßen werden extra neu geteert.

WERBUNG: Ehe die Fahrer ankommen, fahren Werbe-Autos die Strecke entlang. Sie werfen den Zuschauenden viele Dinge zu: Kappen, Armbänder, Schlüsselanhänger, sogar kleine Beutel mit Waschmittel. Umweltschützer finden das nicht gut. Denn so werden jedes Jahr mehrere Millionen Teile verteilt. Vieles davon wird nicht gebraucht.

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