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Uralte Schnitzerei

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Zusammen ergeben die Linien ein Muster: Neandertaler haben es in den Knochen geritzt. Foto: Volker Minkus/Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege/dpa © Volker Minkus/Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege/dpa

Sechs geschnitzte Linien sind an den Seiten des kleinen Knochens zu sehen. Auch auf der Unterseite finden sich vier kurze Linien. Zusammen ergeben sie ein richtiges Winkel-Muster. Es waren aber keine Menschen wie wir, die diesen Knochen verzierten, sondern Neandertaler!

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Das ist eine ziemlich große Entdeckung. Denn das Schmuckstück ist mindestens 51 000 Jahre alt. Bisher war nicht klar, dass Neandertaler so kreative Kunst erschaffen konnten mit Symbolen drauf. Neandertaler sind entfernte Verwandte von heutigen Menschen. Sie starben vor etwa 40 000 Jahren aus.

Für die Schnitzerei wählten die Neandertaler übrigens einen Fußknochen eines Riesenhirsches. Diese Hirsche gibt es heute nicht mehr. Ihr Geweih konnte vier Meter breit werden, also so breit wie ein kleines Auto. Gefunden wurde der Zehenknochen in der Einhornhöhle im Gebirge Harz.

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