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Olympische Spiele ohne Partystimmung

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Wegen des Coronavirus kommt vor den Olympischen Spielen in Tokio keine Stimmung auf. Foto: Stanislav Kogiku/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa © Stanislav Kogiku/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

Am Freitag werden die größten Sport-Wettkämpfe der Welt eröffnet. Doch eigentlich sieht Japans Hauptstadt Tokio aus wie immer. Kaum etwas weist auf die Olympischen Sommerspiele hin. Und die Olympia-Fähnchen und Olympia-Plakate in manchen Straßen der Stadt hängen schon seit über einem Jahr.

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Eigentlich sollten die Wettbewerbe schon im Sommer 2020 stattfinden. Doch wegen des Coronavirus mussten die Spiele um ein Jahr verschoben werden. Auch in dem Land in Asien ist das Virus noch immer nicht gestoppt. Deswegen haben viele Japaner weiterhin Angst. Sie möchten am liebsten, dass die Spiele abgesagt oder erneut verschoben werden.

Das wird zwar nicht passieren. Doch mittlerweile steht fest: Die Spiele werden ohne Zuschauer ausgetragen. Auch bei der Eröffnungsfeier im neu gebauten Olympia-Stadion werden nur ein paar wichtige Leute auf der Tribüne sitzen, zum Beispiel Japans Kaiser. 68 000 Sitze hat das Stadion, doch die meisten bleiben leer.

Weil die Stimmung in Japan so schlecht ist, halten sich auch viele Firmen mit Werbung zu Olympia zurück. Chefs von großen Firmen wie dem großen Autobauer Toyota wollen nicht zur Eröffnungsfeier kommen. Dabei haben Toyota und andere Unternehmen sehr viel Geld ausgegeben, um die Olympischen Spiele als Sponsoren zu unterstützen.

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Viele Menschen in Japan hatten gehofft, dass die Spiele genauso erfolgreich werden wie damals: Im Jahr 1964 wurden die Olympischen Spiele schon einmal in Tokio ausgetragen. Erstmals wurden die Wettbewerbe weltweit im Fernsehen übertragen. Auch der Shinkansen wurde damals vorgestellt, einer der schnellsten Züge der Welt.

Die Spiele 2020 sollten ein ähnlicher Erfolg werden. Vor Corona war die Vorfreude groß. Die Eintrittskarten waren schnell ausverkauft. Doch nun müssen die Fans zu Hause bleiben. Die Wettbewerbe in den verschiedenen Sportstätten können sie sich nur im Fernsehen anschauen. So hatte sich Japan das nicht vorgestellt.

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