Jeder hat eine innere Uhr

Fränky bewundert die Arbeit von drei Forschern

Von 
Fränky
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Kennt Ihr das auch? Man kann machen, was man will: Je später es am Abend wird, desto müder werden wir. Wir gähnen und die Augen fallen uns zu. Warum passiert das meist zur gleichen Zeit? Dafür ist auch unsere innere Uhr verantwortlich.

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Natürlich steckt keine tickende Uhr in Eurem Körper. Trotzdem weiß jede Zelle in uns, wann Tag und Nacht ist. Und der Körper, wann er wach oder müde sein soll. Er regelt den Blutdruck, wie schnell das Herz schlägt und wie warm Euch ist.

Davon hängt ab, wie viel Energie jemand hat. In der Nacht fallen die Werte, damit sich der Körper ausruhen kann. Manchmal muss sich die innere Uhr aber auch umstellen. Zum Beispiel, wenn man in ein Land reist, in dem Tag ist, wenn bei uns Nacht ist. Bis sich der Körper darauf eingestellt hat, können ein paar Tage vergehen.

Dass es die innere Uhr gibt, wissen Forscher schon seit vielen Jahren. Wie sie genau funktioniert, wusste aber niemand so richtig. Drei Männer aus dem Land USA haben das genauer untersucht. Dafür erhalten die Forscher den Nobelpreis für Medizin. Das ist eine wichtige Auszeichnung für Wissenschaftler.

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Die Forscher hatten auch entdeckt, dass die innere Uhr bei Fruchtfliegen ganz ähnlich wie beim Menschen funktioniert. Die allermeisten Lebewesen haben nämlich eine innere Uhr: Tiere, Pflanzen, Pilze und sogar manche Bakterien.