Gut gedreht

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Auf der Töpferscheibe wird aus einem Klumpen Ton ein Gefäß wie eine Vase oder Tasse. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB

Erst liegt da nur ein grauer Klumpen Ton auf einer Scheibe aus Metall. Nur wenige Minuten später hat sich die Masse völlig verwandelt! Man erkennt etwa eine runde Vase, eine Tasse oder gar eine Schüssel.

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Der Trick dabei: schnelles Drehen und viel Wasser! Dazu legt ein Töpfer oder eine Töpferin die Hände mit Druck um den sich drehenden Klumpen. Er muss perfekt rund werden. Immer wieder wird der Ton dabei mit Wasser benetzt, damit er gut gleitet. Als nächstes wird mit den Fingern ein Loch in den drehenden Ton gedrückt. Dann drückt der Töpfer den Rand langsam nach außen und oben bis die gewollte Form entsteht. Dabei steht die Töpferscheibe keinen Moment still!

Fertig ist so ein Stück dann allerdings noch längst nicht. Der Ton wird noch zwei Mal im superheißen Ofen gebrannt. So wird er erstens hart. Zweitens bekommt er eine Glasur, die das Gefäß wasserdicht und bunt macht. Manche Töpfer bemalen ihre Gefäße auch.