Fränky'sche Nachrichten Es grünt so grün

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Fränky
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Jetzt im Frühling verändern sich viele Bäume. Sie bekommen grüne Blätter. Wassertropfen glitzern darauf in der Sonne. Schön sieht das aus.

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Was wir aber nicht sehen können: In den Blättern tut sich jede Menge! Es geht zu wie in einem winzigen Chemie-Labor. "Verschiedene Stoffe werden in den grünen Blättern in andere Stoffe umgewandelt, unter anderem in Sauerstoff", sagt der Experte Dieter Hanelt.

Sauerstoff ist ein Gas, das für Menschen und Tiere lebenswichtig ist. Ohne dieses Gas sähe es auf unserer Erde ganz anders aus. Was in den grünen Blättern abläuft, kann man sich stark vereinfacht so vorstellen: In den Blättern steckt der grüne Farbstoff Chlorophyll (gesprochen: Klorofüll). Dieses Chlorophyll nimmt die Energie des Sonnenlichts auf und speichert sie, wie der Fachmann erklärt.

Bäume und andere Pflanzen nehmen außerdem über ihre Wurzeln Wasser auf. "Das Wasser wird in die Blätter geleitet und dort mithilfe der gespeicherten Energie in andere Stoffe umgewandelt. Unter anderem in Sauerstoff", sagt Dieter Hanelt.

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Der Sauerstoff wird an die Umwelt abgegeben. So haben wir frische Luft zum Atmen. Für dieses Zusammenspiel gibt es einen Fachbegriff, der auch im Biologie-Unterricht eine wichtige Rolle spielt: Fotosynthese.

Die Sache mit dem Sauerstoff ist dabei nur der erste Teil. Im zweiten Teil der Fotosynthese passiert noch mehr. Dazu muss man wissen: Wir atmen Sauerstoff ein und verbrauchte Luft wieder aus. Die verbrauchte Luft enthält vor allem Kohlendioxid. Auch dieses nehmen Pflanzen auf und wird dann in den Blättern unter anderem in Glucose umgewandelt. Glucose ist Zucker und dient den Pflanzen als Nahrung.

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Von der Fotosynthese haben also alle etwas: Die Pflanzen, die sich mit ihrer Hilfe ernähren. Und wir, weil wir dadurch Sauerstoff zum Atmen bekommen.

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